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Fußball-Landesliga

Hünsborn will auch in Werdohl punkten

09.09.2010 | 18:13 Uhr
Hünsborn will auch in Werdohl punkten

Landesliga: FSV Werdohl - RW Hünsborn (Sonntag, 15 Uhr, Riesei-Stadion).Trotz des Dämpfers beim 2:2 am heimischen Löffelberg gegen den Kiersper SC ist die Aufstiegseuphorie in Hünsborn nach wie vor sehr groß. Auch zum Spiel in Werdohl setzt der Verein aus dem Kreis Olpe einen Fan-Bus ein.

Mit dem neuen Spielertrainer Andreas Wieczorek haben die Rot-Weißen in der letzten Saison das erreicht, wovon sie zuvor 25 Jahre geträumt haben: die Rückkehr in die Landesliga. Entsprechend war bei der Aufstiegsfeier das ganze Dorf auf den Beinen.

Mit sieben Punkten und nur einer Niederlage liegen die Gäste fast schon über dem Soll. Das gilt auch für Werdohl. Die FSV hat bis auf die unnötige Heimniederlage gegen Germania Salchendorf dreimal voll gepunktet. „Wir liegen gut im Fahrwasser“, freut sich Trainer Uli Sauerborn. Der hat Aufsteiger RW Hünsborn zwar noch nicht selbst gesehen, verfügt aber über gute Informationen. So warnt Sauerborn vor den „schnellen Spitzen“ Pietschmann, Stein und Brado.

Schnelle Angreifer

Bei den Platzherren ist Lukas Kessler noch sehr fraglich. Wegen einer leichten Zerrung im Leistenbereich fehlte Kessler schon beim 2:0-Sieg in Siegen. Melih Akdeniz hat Probleme im Nackenbereich und konnte am Dienstag nicht richtig trainieren. Marcus Klein hat nach wie vor „Nachholbedarf“ (Uli Sauerborn) und wurde am letzten Sonntag nach 73 Minuten ausgewechselt. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Viktor Hense. Auch wenn der zuletzt starke Angreifer rechtzeitig aus dem Urlaub zurückkehrt, bedeutet das keine Einsatzgarantie. Immerhin hat Hense zwei Wochen nicht mit der Mannschaft trainiert.

Gegen Hünsborn will Trainer Sauerborn an die Leistung vom Siegen II-Spiel anknüpfen. Da zeigte seine Mannschaft eine sehr disziplinierte Vorstellung und nutzte ihre Chancen effektiv aus. Weil die eigene Zweitvertretung bereits am Samstag spielt, rücken von dort wieder Spieler auf die Landesliga-Ersatzbank nach.

Martin Droste

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