HSG Lüdenscheid will den ersten Heimsieg
09.10.2009 | 18:43 Uhr 2009-10-09T18:43:00+0200HSG Lüdenscheid - OSC Dortmund-Hörde (Sa., 17.30 Uhr, Sport-Schriever-Arena). Es ist zwar nur das tabellarische Nachbarschaftsduell zwischen dem punktgleichen Siebten und Achten, doch beide Teams trennen von der Spitze nur zwei Punkte.
Und: Die einstmals heimstarke HSG ist in der laufenden Saison nach der Niederlage gegen Werdohl und dem Remis gegen Schalksmühle II noch ohne Sieg. „Der erste Heimerfolg muss deshalb her”, hat Trainer Friedhelm Ziel eine klare Forderung an seine Mannschaft; wohlwissend, dass der OSC Dortmund-Hörde um ein Vielfaches stärker sein wird als am vergangenen Samstag der Stadtrivale HC Dortmund-Süd, den die Lüdenscheider beim 32:19-Sieg phasenweise vorführte. Im Team des ehemaligen Schalksmühler Spielmachers Carsten Lueg, seines Zeichens Arzt am Sportkrankenhaus Hellersen, finden sich viele technisch gut ausgebildete Spieler. „Der Kader ist auf jeden Fall stärker als in der letzten Saison”, so Ziel, der stellvertretend die Namen der Rückraumspieler Köhne und Schürmann, aber auch Gegenstoßspezialist Lepine nennt, der der HSG in der vergangenen Saison in einem Spiel mit zehn Toren den Garaus machte.
„Die Handschrift Luegs ist klar zu erkennen”, lobt Ziel den Gegner und sieht seine Mannschaft deshalb keineswegs in der Favoritenrolle. Wichtig werde sein, dass die Deckung ähnlich stabil stehe wie gegen Dortmund-Süd und erneut beide Torhüter einen guten Tag erwischen. Gelingt es der HSG zudem, sich erneut möglichst wenig Zeitstrafen einzufangen, dann ist er drin, der ersehnte erste Heimsieg und der angestrebte Spitzenplatz vor der Spielpause.
HSG-Info
Bei der HSG fehlt: Mike Stirler (chronische Kniebeschwerden).
Bei der HSG fraglich: Sebastian Klung, Faruk Brahimi (beide krank).
Letzte Saison: HSG - Dortmund 29:29.
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