HSG Lüdenscheid schied im HVW-Pokal aus
05.10.2008 | 13:42 Uhr 2008-10-05T13:42:00+0200
Handball, HVW-Pokal, 2. Runde: TuS Westfalia Hombruch - HSG Lüdenscheid 30:26 (16:11). (lgr) Der Landesligst jubelte, als hätte er gerade den gesamten Pokalwettbewerb gewonnen, dabei waren die Lüdenscheider am Samstag nur mit einem kleinen Teil ihrer Verbandsliga-Mannschaft angetreten.
Vom Stamm waren lediglich die Torhüter Jörn Bahr und Patrick Huhn sowie die Feldspieler Thomas Dralus, Axel Schürfeld, Florian Füller, Till Heller und Torben Grell dabei. Mit Niclas Beckmann, Falk Baberg, Daniel Bauckhage und Lars Gruber griff HSG-Trainer Friedhelm Ziel auf vier A-Jugendliche zurück.
Bis zum 5:4 lag Lüdenscheid in der Anfangsphase sogar knapp vorne, doch dann setzte sich der schleppend ins Spiel gekommene Gastgeber Stück für Stück ab. Bei der HSG war Thomas Dralus lange Zeit quasi Alleinunterhalter, wenngleich trotz seiner insgesamt 15 Tore nicht nur im positiven Sinne: Der Routinier brachte seine Mitspieler durch gewagte, ja teils unerreichbare Pässe mehr als einmal in die Bredouille.
Zur Pause lag Lüdenscheid mit fünf Toren hinten, und dieser Rückstand wurde in der ausgeglichenen zweiten Halbzeit phasenweise bis auf drei Treffer (17:20, 21:24) verkürzt. Entscheidenden Anschluss fanden die Bergstädter jedoch nicht. Spätestens mit dem 28:22 bzw. 29:23 war das Pokalspiel verloren.
HSG: Bahr (1.-30.), Huhn (31.-60.) - Schürfeld, Gruber (2), Füller (2), Baberg, Beckmann (3), Bauckhage, Grell (1), Dralus (15/3), Heller (2).
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Ziel wird nie ein guter Trainer. Er wird immer nur ein guter Selbstdarsteller und Schönredner sein, der von anderen mehr erwartet als von sich selbst.