Highlander müssen in den Showdown
09.11.2008 | 21:34 Uhr 2008-11-09T21:34:00+0100
Von Lutz Großmann Inline-Skaterhockey, zweites Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft: Bissendorfer Panther - LTV 61 Highlander 9:3 (2:1, 3:1, 4:1). Den Highlandern bleibt ein entscheidendes drittes Spiel um den Einzug ins Finale nicht erspart. Gespielt wird am Samstag in Lüdenscheid
Die Chancen der Highlander, es bereits im zweiten Spiel zu packen, waren nach den vorab bekannten Ausfällen der Topscorer Jiri Svejda und Tim Linke weiter gesunken: Die Tschechen Ondrej Novak und David Bala´sz hatten bei ihrer Anreise in die Wedemark ein falches Ziel ins Navigationssystem eingegeben - und landeten deshalb nicht im niedersächischen Bissendorf, sondern vor den Toren Berlins. Trainer Norbert Krause musste, obwohl zunächst ein späterer Spielbeginn von 30 Minuten in Aussicht gestellt, dann aber wieder zurückgenommen worden war, auch auf diese Leistungsträger verzichten, so dass ihm mit Stefan Bilstein ingesamt fünf Stammkräfte fehlten.
„Dafür hat sich die Mannschaft toll aus der Affäre gezogen”, zollte Krause dem übrig gebliebenen Rest ein Lob. Immerhin hielt Lüdenscheid die Partie bis Mitte des Spiels beim 2:3-Rückstand offen. Carsten Lang hatte das 0:1 ausgeglichen, Tim Bruch auf 2:3 verkürzt. Zu Beginn des Schlussdrittels schaffte Matti Stein auf Vorlage des Erstliga-Debütanten und Highlander-Juniors Dominik Seuster das 3:5, doch nach Köppls 6:3 und dem gut 90 Sekunden später folgenden 7:3 durch den starken Hahnemann war die Partie für die Panther gelaufen. Die Highlander brachten sich im Schlussdrittel durch mehrere, teils strittige Zeitstrafen, selbst in die Bredouille, denn Bissendorfs Leistung war unterm Strich nur einen Deut besser als beim Hinspiel. „Wir haben uns den vermehrten Provokationen aber widersetzt und es vernünftig zu Ende gebracht”, sagte Krause, bei dem von mieser Stimmung keine Rede war: „Zu Hause zu feiern ist sowieso schöner...!”
LTV 61 Highlander: Doual (1.-52.), Opfermann (53.-60.) - Elzner, Lang, Engel, Winzen, T. Bruch, Stein, A. Bruch, Pickhardt, Krause, Dove, Seuster.
Tore: 1:0 (5:30) Dierking, 1:1 (7:17) Lang (T. Bruch, 4-3), 2:1 (12:30) Hahnemann, 3:1 (21:02) Lücker, 3:2 (30:38) T. Bruch (Stein), 4:2 (37:22) Köppl, 5:2 (38:38) Tözen, 5:3 (40:46) Stein (Seuster), 6:3 (48:20) Köppl, 7:3 (50:02) Hahnemann, 8:3 (55:23) Bühler, 9:3 (58:20) Köppl.
Strafminuten: Bissendorf 10 plus 5, Lüdenscheid 16. Zuschauer: 200.
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