Highlander dominieren die 1. Bundesliga Nord
23.05.2008 | 12:55 Uhr 2008-05-23T12:55:00+0200Dank der überragenden Stürmer Michael Wolf und Jiri Svejda haben sich die LTV 61 Highlander Lüdenscheid nur vier Tage nach der Pokalschlappe in Kollnau eindrucksvoll zurückgemeldet.
Mit dem verdienten 11:7-Erfolg beim Crefelder SC baute der LTV an Fronleichnam seine Tabellenführung in der 1. Bundesliga Nord auf vier Punkte aus.
Für die Highlander war es der siebte Sieg im siebten Ligaspiel. Ausschlaggebend für den letztlich nicht gefährdeten Erfolg der Gäste war die Stärke der Specialteams. Die Highlander spielten nicht nur im Powerplay stark, sondern erzielten auch vier Treffer bei eigener Unterzahl.
Die Highlander warteten auf dem schwierig zu bespie-lenden, kräftezehrenden Gummiboden mit zwei Überraschungen auf: DEL-Torschützenkönig Michael Wolf hatte auf der Durchreise zwischen Eishockey-WM und Flitterwochen mit fünf Toren und zwei Assists seinen Spaß, und Tim Linke spielte kurz nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus (OP nach Darmdurchbruch). „Er wollte unbedingt spielen und hatte zuvor auf einem Parkplatz in Unna trainiert. Hätte es gezwickt, hätten wir ihn natürlich sofort herausgenommen, doch er alles war gut, und er hat ein Superspiel gemacht.”
Neben einem Lob für die gesamte Mannschaft („Alle haben eine Antwort auf Kollnau gegeben und Wolf und Svejda den Rücken freigehalten”) zollte er diesmal auch seinem Sohn Robin Krause „ausnahmsweise” ein Sonderlob.
Crefeld konnte zwar drei Reihen aufbieten, war letzlich aber dem Tempo und Spielwitz der Gäste nicht gewachsen, die den frühen Rückstand durch Reimann (2.) ab Mitte des ersten Drittels zur 2:1-Führung nach dem ersten Abschnitt drehten.
Drei Tore von Wolf (2) und Bialke binnen vier Minuten im Mitteldrittel zum 2:5 (34.) waren richtungsweisend. Jiri Svejda zum 3:7 (49.) nach Vorlage von Wolf in Überzahl sowie Wolf in Unterzahl nach Svejdas Vorarbeit zum 3:8 (53.) entschieden die Partie.
Nach dem 5:11 zollte Sven Doual im Tor mit zwei Gegentreffern in der Schlussminute dem Kräfteverschleiß Tribut.
Am Wochenende haben die Highlander spielfrei. Zum nächsten Heimspiel erwartet der LTV 61 am Sonntag, 1. Juni, gegen die Menden Mambas (14.30 Uhr, IT Consulting-Arena/BGL), die tags zuvor bereits ein weiteres Derby gegen Iserlohn bestreiten.
STATISTIK
1. Skaterhockey-Bundesliga: Crefelder SC - LTV 61 Highlander 7:11 (1:2, 2:4, 4:5).
Highlander: Doual, Opfermann (n.e.) - Walter, Lang, Dove Engel, Bialke, Stein, Krause, Novak, Svejda, Wolf, Elzner, Halfmann, Herling (n.e.), Linke.
Tore: 1:0 (2.) Reimann (Keller), 1:1 (15.) Linke (4-3), 1:2 (19.) Svejda (Wolf), 2:2 (28.) Ackers (Reimann), 2:3 (30.) Wolf (Svejda, 3-4), 2:4 (32.) Wolf (Svejda), 2:5 (34.) Bialke (Linke, 4-3), 3:5 (34.) D. Holthausen (3-4), 3:6 (36.) Svejda (Wolf), 3:7 (49.) Svejda (Wolf, 4-3), 3:8 (53.) Wolf (Svejda, 3-4), 4:8 (52.) Ackers, 4:9 (55.) Wolf (Novak, 3-4), 4:10 (56.) Wolf (3-4), 5:10 D. Holthausen (58.) Keller, 5:11 (59.) Linke (Halfmann), 6:11 (60.) Steinborn (Neutzer), 7:11 (60.) Reimann (Neutzer). Strafen: CSC 14 - LTV 61 Highlander 12.
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