Heimspiel der HSV Werdohl gegen Westerholt wird kein Selbstläufer
02.10.2009 | 20:00 Uhr 2009-10-02T20:00:00+0200
Handball-Verbandsliga: HSV Werdohl/Versetal - SV Westerholt (Samstag, 19 Uhr, Rieseihalle). HSV-Fans, aufgepasst! Die Werdohler Mannschaft grüßt nach dem Remis in Dortmund als Tabellenführer und empfängt am Samstag in einem weiteren Spitzenspiel den SV Westerholt.
Klar, dass sich die HSV-er über die gewohnt stimmkräftige Unterstützung freuen würden.
Der Aufsteiger aus dem Hertener Stadtteil hat sich mit seinen 4:2-Punkten in den ersten drei Begegnungen als echte Bereicherung der Liga erwiesen und passt recht gut in diese Umgebung, wo jeder jeden schlagen kann. Deshalb gibt es für die HSV Werdohl auch gar keinen Grund, den Gast auf die leichte Schulter zu nehmen. „Denn das wäre eine fatale Fehleinschätzung”, warnt Trainer Axel Meyrich und verspricht: „Wir werden unseren guten Saisonstart nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.”
Der SV Westerholt hat zuletzt deutlich gegen Eintracht Recklinghausen gewonnen, wobei einmal mehr Mittelmann Philipp Jacob die Fäden zog und als gefährlicher Torschütze in Erscheinung trat. Die Mannschaft von Trainer Ralf Anischewski ist aber auch auf anderen Positionen gut besetzt, unter anderem auf den Außenpositionen, und wird Werdohl ordentlich fordern.
„Das wird kein Selbstläufer”, ahnt HSV-Coach Meyrich einiges auf seine Mannschaft zukommen. „Westerholt gibt nie auf und kämpft bis zum Schluss.” Aber die Werdohler sind gerüstet: „Wir werden kämpferisch alles in die Waagschale werfen.” Trotzdem würde es helfen, wenn die HSV-er auf die Unterstützung ihrer Fans bauen könnten. Der erkrankte Markus Bluhm fehlt den Werdohlern weiterhin. Mit dabei ist aber Ecki Herzog.
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Es wird spannend.