Harzverbot kein Argument für Henning
10.02.2012 | 19:00 Uhr 2012-02-10T19:00:00+0100
Handball-Landesliga: TV Arnsberg - HSV Werdohl/Versetal (Samstag, 19.30 Uhr, Rundturnhalle Arnsberg). „Da erwartet uns ein heißer Tanz“, befürchtet HSV-Trainer Kai Henning und weist auf die zwei Gesichter des TV hin, der einerseits Spitzenreiter Sundwig die erste Niederlage beigebracht hat, andererseits am letzten Spieltag 32:42 beim Tabellenvorletzten HSV Hamm II böse unter die Räder gekommen ist.
„Die Zuschauer pushen mächtig. Allerdings freue ich mich auf das Spiel in der Rundturnhalle. Das versuche ich auch den Spielern zu vermitteln“, erklärt Henning. Dazu kommt das Harzverbot, das vielen Teams zu schaffen macht. Die Werdohler haben diese Woche bereits ohne Harz trainiert und sich so ein wenig auf die Umstände vorbereitet. „Allerdings wird in Arnsberg mit guten, griffigen Bällen gespielt, so dass die Sache mit dem Harz eigentlich nur eine Kopfsache ist“, sieht Henning keine Nachteile für sein Team, dass sich im Training allmählich wieder so zeigt, wie es sich auch in den Meisterschaftsspielen vor einigen Wochen präsentiert hat.
„Nach den letzten Spielen war eine Fehleranalyse dringend notwendig. Vor allem das Angriffsspiel hakte zuletzt. Doch da sind wir wieder auf dem richtigen Weg“, berichtet der Werdohler Trainer. Dr Kader ist heute komplett, allerdings gehen Nils Scheuermann und Timo Blumberg angeschlagen in die Partie. „Die beiden werden sich mit aufwärmen, aber dann müssen wir mal schauen“, will sich Henning noch nicht festlegen.
Werdohl in Bestbesetzung
Auch Mario Hurlbrink und Markus Bluhm konnten nur eingeschränkt trainieren, doch hier steht einem Einsatz nichts im Wege. „Wenn wir dranbleiben wollen , müssen wir gewinnen. Man kann nicht davon ausgehen, dass Sundwig in Wetter Federn lässt. Wenn man sich aber an den überheblichen Auftritt gegen uns erinnert, dann ist schon alles möglich, obwohl Sundwig die Sache eigentlich locker erledigen müsste“, geht Henning nicht von einem Stolperer des Konkurrenten aus.
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