Harter Brocken für HSG Lüdenscheid
08.01.2010 | 17:30 Uhr 2010-01-08T17:30:00+0100Verbandsliga: HSG Lüdenscheid - HSC Eintracht Recklinghausen (Samstag, 17.30 Uhr, Sport-Schriever-Arena). Einen speziellen Wunsch für 2010 hat Friedhelm Ziel im HSG-Infoheft formuliert: „Alle Spieler sollen gesund bleiben!”
Darin schließt der HSG-Trainer sicherlich auch alle HSG-Fans und sich selbst ein. Ein zweiter Wunsch: Ein Sieg gegen den HSC Eintracht Recklinghausen!
Nun, gesund sind alle Spieler seines Kaders, wenn es gegen die Vestischen geht, doch die werden Schwerstarbeit verrichten müssen, um nach der PSV Recklinghausen auch dessen Lokalrivale zu besiegen, auch wenn die Eintracht ihre vier Siege „nur” gegen Gegner aus dem unteren und hinteren Tabellenfeld errungen hat. „Der HSC ist ein ganz gefährlicher Gegner, dessen große Stärke das Tempo- und Gegenstoßspiel ist”, weiß Ziel. Nach Startproblemen, bedingt durch zwei nicht einkalkulierte Verluste hat sich die Mannschaft von Trainer Detlef Hahnenkamp inzwischen in der Liga etabliert.
Zusätzliche Laufeinheiten
„In Sachen Tempohandball erwartet uns eine Lehrstunde”, befürchtet Ziel, der genau aus diesem Grund in dieser Trainingswoche Extralaufeinheiten befahl, „um die Gegenstoßwellen irgendwie aufhalten zu können.”
Gleichwohl ist eine HSG an einem guten Tag in der Lage, jeden Gegner zu schlagen – sicherlich auch den HSC Eintracht, zumal der Kader gut gefüllt ist und sich die Blessuren in Grenzen halten. Einzig Axel Schürfeld und Faruk Brahimi klagten noch über Probleme, können aber spielen. Ziel fordert: „Wir müssen unsere Leistung bringen, sonst wird es nichts mit einem Auftaktsieg im neuen Jahr!” Und damit würde sich ein Trainerwunsch eben nicht erfüllen...
HSG-Info
Bei der HSG fehlen: Keiner.
Bei der HSG fraglich: Keiner.
Letzte Saison: Lüdenscheid - HSC 31:28.
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