Grasediek-Sieben holt überraschenden Punkt
08.05.2011 | 21:23 Uhr 2011-05-08T21:23:00+0200
3. Liga: TuS Wermelskirchen - SG Schalksmühle-Halver 29:29 (14:10).Mit einem überraschenden, nach 60 Minuten Kampf und Einsatz hochverdienten Punkt kehrte die SGSH aus Wermelskirchen zurück und hat sich nun in eine glänzende Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt gebracht. Mit einem Heimsieg am kommenden Samstag gegen die HSG Ahlen-Hamm Youngster bleibt die Grasediek-Sieben sicher in der 3. Liga.
Am Ende überwog bei den Gästen aus dem Sauerland die Freude über den Punktgewinn, den sie sich auch ohne ihren gesperrten Spielmacher Christian Feldmann redlich verdient hatten. Es hätten am Ende aber auch zwei werden können. Valdis Gutmanis erzielte 17 Sekunden vor dem Ende das 29:28 für die SGSH. Im Gegenzug hielt der starke Dennis Zielony den Wurf von Stefan Bauerkamp mit einer Glanzparade. Doch die Unparteiischen Jürgen Aniol und Dr. Udo Boeken (Düsseldorf/Viersen) entschieden auf Siebenmeter für Wermelskirchen – ein höchst umstrittene Entscheidung. Frank Berblinger ließ sich die Chance nach Ablauf der Spielzeit nicht nehmen und setzte den Siebenmeter zum 29:29-Schlusspunkt.
Im ersten Durchgang sah es nicht nach einem erfolgreichen der SGSH im Oberbergischen aus. Zwar führte der Gast 2:1 (8., Buff) und 5:4 (13., Gutmanis). Doch nach einer Viertelstunde setzte sich der favorisierte Gastgeber und Vizemeister auf 7:5 (16., Küster) und 11:8 (24., Schwolow) ab. Zwar bracht der starke Valdis Gutmanis die Grasediek-Sieben nochmals auf 10:11 (25.) ran. Doch in der Folge ließen die Grasediek-Schützlinge zu viele Bälle liegen, so dass sich Wermelskirchen bis zur Pause auf vier Tore absetzen konnte.
Bis zum 16:12 (34., Neuenhofen) hatte Wermelskirchen das Spiel im Griff und steuerte dem eingeplanten Heimsieg entgegen. Zumal Valdis Gutmanis im Gegenzug am starken Torhüter Mainka scheiterte. Aber gerade dieser Fehlwurf war so etwas wie eine Hallo-wach-Tablette für die Gäste, die nun ihr Kämpferherz auspackten. Angetrieben vom lautstarken Anhang glich Burmeister zum 16:16 (39.) aus und kippte gemeinsam mit Stuhldreher und Buchholz das Spiel zum 22:20 (47.) für die SGSH.
Entschieden war aber noch nichts, denn Wermelskirchen schlug zurück, wechselte wieder die Torhüter (Mainka kehrte für glücklosen Schlingmann zurück) und ging durch Heinrichs 24:23 (52.) in Führung. Es war der Auftakt zu einer spannenden Schlussphase, in der es die Gäste nicht schafften eine 27:25- (55., Lemke) und 28:26-Führung (57., Stuhldreher) über die Zeit zu bringen.
Wermelskirchen: Schlingmann (41. - 46.), Mainka - Henkels, van Walsem (1), Heinrichs (7), Berblinger (6/4), Niegetiet, Schwolow (7), Tebbe (1), Küster (3), Sonnenberg (2), Neuenhofen (2), Bauerkamp.
SGSH: Bungart (1. - 30.), Zielony (31. - 60.) - Krüger (1), Brauckmann (1), Sideri, Stuhldreher (3), Hermann (1), Lemke (4/3), Turck, Voss, Buff (3), Burmeister (4), Buchholz (2), Gutmanis (10/1).
Schiedsrichter: Jürgen Aniol/Dr. Udo Boenken (Düsseldorf/Viersen). Zeitstrafen: Wermelskirchen (3), SGSH (3). Zuschauer: 300.
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