Fischers Rückkehr
07.12.2007 | 21:27 Uhr 2007-12-07T21:27:02+0100Handball-Verbandsliga: SG Schalksmühle-Halver II - HSV Werdohl/Versetal (heute, 17.30 Uhr, Sporthalle Löh). ...
... (tom) "Der ganz große Druck ist nach dem Sieg bei Welper erst einmal weg", meint SG-Trainer Axel Meyrich, während sein Gegenüber Heiko Fischer den Gastgeber unter Zugzwang sieht: "Die SG-Zweite muss gewinnen." Es sind die üblichen Sprüche, die beide Trainer vor dem Derby in Schalksmühle klopfen: "In so einem Spiel kann alles passieren", vermutet Meyrich, während Fischer eine Floskel bemüht: "Derbys haben ihre eigenen Gesetze."
Der SG-Trainer erwartet ein interessantes, kampfbetontes Spiel und nicht unbedingt einen Augenschmaus. "Werdohl lebt von der Fähigkeit zur Selbstmotivation; eine Eigenschaft, die ich auch gerne bei meinen Spielern sehen würde", erklärt Axel Meyrich, der diesen Charakter auf den enormen Zuschauerzuspruch beim Gegner zurückführt: "So etwas motiviert zusätzlich." Als Aufsteiger habe sich die HSV längst etabliert und "tut als dritte Kraft aus dem Kreis der Liga gut".
Mit dem gewohnten Tempospiel will die SG-Reserve auch den Nachbarn aus Werdohl knacken. "Außerdem müssen wir den Kampf annehmen, das heißt da hingehen, wo es weh tut", will Meyrich die Werdohler in Bewegung halten.
Nicht mit dabei sind auf SG-Seite Patrick Fischer und Markus Lausberg (beide mit Schulterverletzungen). Jörn Holzrichter war die Woche über krank, der Trainer hofft aber, "dass die Kraft vielleicht für 15 Minuten reicht".
HSV-Trainer peilt zwei Siege aus zwei Spielen an
Werdohls Trainer Heiko Fischer, der sich wie sein Spieler Oliver DeLiello auf die Rückkehr zum Schalksmühler Löh freut (drei Jahre Oberliga-Trainer beim TuS Linscheid-Heedfeld), will nach drei Siegen in Folge "auch die beiden restlichen Spiele in diesem Jahr gewinnen. Ich hoffe, dass möglichst viele Werdohler Schlachtenbummler mit zum Löh fahren und uns unterstützen". Fehlen wird heute auf HSV-Seite nur Frank Risse (erkrankt).
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