Erfolgreiche Umstellungen
20.06.2007 | 09:25 Uhr 2007-06-20T09:25:30+0200(ab/gg) Wiebke Fritsch (2.), Careen Hoffmann (3.) und Imke Vollmerhausen (4.) vom TuS Grünewald schnitten bei den Rheinisch-Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften am Wochenende in Hilden und Essen sehr gut ab (WR berichtete).
NACHLESE ZU DEN RTB/WTB-MEHRKAMPFMEISTERSCHAFTEN Nur Wiebke Fritsch startete erneut im Jahn-Neunkampf mit je drei Disziplinen aus Turnen, Leichtathletik und Schwimmen und kam als Vizemeisterin zurück.
Imke Vollmerhausen ging diesmal in den Deutschen Achtkampf mit je vier Disziplinen aus Turnen und Leichtathletik und eroberte sich Platz vier. Careen Hoffmann erweiterte ihr Wettkampfprogramm in eine andere Richtung: Im Schwimmfünfkampf wurde sie Dritte.
Dies bedeutete für alle drei, im Wettkampf neue Erfahrungen zu sammeln. Vollmerhausen musste sich mit der Technik des Schleuderballwerfens auseinandersetzen, das Turnen am Schwebebalken hat sie schon immer sehr gut beherrscht.
Hoffmann schwamm erstmals im Wettkampf die Disziplinen Rücken und Freistil. Das Kunstspringen, das diesen Mehrkampf erst zu einem Wettkampf des Turnverbandes macht, trainiert sie schon seit vielen Jahren.
Neuland war auch das seit Anfang des Jahres national gültige neue Wettkampf- und Wertungssystem im Turnen, das sich den im Vorjahr international veränderten Regeln angepasst hat; die Traumnote 10,0 ist nicht mehr das Maß aller Dinge, jetzt sind sogar Weltrekorde möglich. Fritsch und Vollmerhausen konnten sich über eine 11,60 bzw. eine 11,15 für ihre Überschläge am Sprungtisch freuen.
Die Umstellung der Übungen hat überraschend gut funktioniert, und Fernziel ist nun das Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt.
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