Ein Wiedersehen mit Oliver Sinn
03.08.2009 | 17:38 Uhr 2009-08-03T17:38:00+0200Kierspe. (acki) Ein Tor fehlte den Motoballern der MSF Tornado Kierspe zur Vizemeisterschaft in der Bundesliga Nord, trotzdem überwog nach dem 2:1-Erfolg im Derby gegen den Ortsrivalen MBC Kierspe die Zufriedenheit.
„Die Jungs haben eine gute Leistung gezeigt”, bilanzierte MSF-Trainer Mark Loskand. „Wenn man das ganze Jahr betrachtet, können wir mit dem Erreichten zufrieden sein.” Als Dritter der Nord-Gruppe treffen die Tornados in den Playoffs auf den MSC Ubstadt-Weiher. Somit kommt es zum Wiedersehen Oliver Sinn, der in der Vergangenheit für Tornado spielte und nun das Ubstadt-Weiher-Trikot trägt.
Das Kiersper Derby gewann insbesondere nach der 1:0-Halbzeitführung der Tornados an Spannung. Der MBC drängte auf den Ausgleich, hatte aber bei mehreren Pfostentreffern von Retich und Janzen kein Abschlussglück. „Es hat halt heute nicht sein sollen”, nahm MBC-Coach Klaus-Peter Proksch das 1:2 locker. „Die Niederlage war sicherlich nicht eingeplant, aber wir konzentrieren uns jetzt auf das Pokalrückspiel und die Playoffs.” Auch auf der Gegenseite wussten die Verantwortlichen, dass ein Remis durchaus möglich gewesen war. „Der MBC hatte diesmal das Pech, dass wir so oft hatten”, meinte MSF-Trainer Loskand. Janzen besaß mit einem Elfmeter die Großchance zum zwischenzeitlichen 1:1, scheiterte jedoch mit dem schwach geschossenen Strafstoß am guten Sachs im MSF-Tor. „Der muss natürlich drin sein, aber was soll's”, zuckte Proksch angesichts des Missgeschicks mit den Schultern.
HINTERGRUND
- Playoff-Viertelfinale - Hinspiele 13. September 15 Uhr, Rückspiele 20. September 15 Uhr:
- SVB Leverkusen - MSC Puma Kuppenheim
- MSF Tornado Kierspe - MSC Ubstadt-Weiher
- MSC Comet Durmersheim - MSC Jarmen
- MSC Taifun Mörsch - MSC Kierspe
SPIELBERICHT
Motoball-Bundesliga: MSF Tornado Kierspe - MBC Kierspe 2:1 (0:0, 1:0, 0:0, 1:1). (acki) Am Ende einer engen Partie bejubelten die zielstrebigeren Tornados den 2:1-Derbysieg. Da zeitgleich der MSC Jarmen mit 11:4 gegen Halle die Oberhand behielt, liegen Jarmen und Tornado mit 23 Punkten und einer Tordifferenz von jeweils plus 26 gleichauf. Wenngleich die Tornados auf dem Platz noch glaubten, die Vizemeisterschaft errungen zu haben, stellte sich später heraus, dass die 57 erzielten Tore gegenüber Jarmens 62 nur zu Rang drei und Playoff-Gegner Ubstadt-Weiher reichten.
Zu Beginn der Partie, die wegen Starkregens und einem zeitweise unbespielbaren Platz für 15 Minuten unterbrochen werden mussten, waren beide Teams auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht. Retichs Pfostentreffer (13.) und eine Parade von Schoppach gegen Loskand (19.) blieben zunächst die ersten Höhepunkte. Im zweiten Abschnitt nahm das Spiel Fahrt auf und die Chancen auf beiden Seiten häufen sich. Zwei Minute vor der Pause konnte der Tornado-Anhang jubeln, als Stephan zum 1:0 traf.
Nach der Pause verhinderte Östreicher gegen Stephan (43.) und Loskand (46.) einen höheren Rückstand. Auf der anderen Seite scheiterte Janzen vom Elfmeterpunkt (Loskand an Retich) an Sachs im Tornado-Gehäuse (50.). Auch in der Folge blieb Sachs Sieger gegen Retich und Janzen (52.), oder war mit dem Pfosten im Bunde (Retich, 54.). Auch nach Loskands 2:0 zu Beginn des Schlussabschnitts war die Partie noch nicht entschieden, denn Retich traf postwendend zum 2:1-Anschluss (69.). Aufgrund von Zeitstrafen gegen Zuther und Janzen, sowie einer Parade von Sachs gegen Retich (78.), blieb es beim 2:1-Erfolg der Tornados.
0mitdiskutieren