Ein schier übermächtiger Gegner
19.02.2010 | 18:15 Uhr 2010-02-19T18:15:00+0100Citybasket Recklinghausen - Baskets Lüdenscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Vestische Arena). 94:110 – im Hinspiel zogen sich die Baskets gegen einen der Top-Favoriten gut aus der Affäre, hielten sie doch lange mit. „Das war unser zweitbestes Hinrundenspiel”, erinnert sich Trainer Amir Hujic.
Beim zweiten Aufeinandertreffen in dieser Saison könnte Hujic sich mit einer erneuten Niederlage in ähnlicher Größenordnung sicher anfreunden, weiß der Bosnier doch: „Wir sind krasser Außenseiter.” Der Tabellenzweite hat sich den Aufstieg in die 1. Regionalliga vorgenommen und liefert sich einen Zweikampf mit Spitzenreiter TV Werne BB, dem man im Heimspiel mit 81:87 unterlag. Es war die bislang einzige Niederlage des Teams von Georg Kleine.
Ansonsten gab sich Recklinghausen keine Blöße, zog sogar nach dem Revanchesieg in Werne und dem Erfolg gegen Nowa Iserlohn ins WBV-Pokalhalbfinale ein, darf sich aber in der Liga keinen weiteren Ausrutscher leisten. Dass die Form auch in der Spielpause über Karneval nicht schlechter geworden ist, bewies der 78:74-Testspielerfolg gegen den Erstregionaligisten BBV Hagen unter der Woche. „Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass wir die Partie verlieren werden”, sagte Kleine, „doch meine Spieler haben sich wieder in einer guten Verfassung präsentiert, so dass mir vor dem Spiel gegen Lüdenscheid nicht bange ist.”
Auf die Offensivkraft der Lüdenscheider Topscorer Omar Collington und Sean Hampton, die Citybasket im Hinspiel vor die größten Probleme stellten, hat Kleine seine Jungs diesmal eingestellt: „Darauf haben wir uns im Training vorbereitet.”
Während der Citybasket-Coach aus dem Vollen schöpfen kann, muss Hujic auf Martin Luczak verzichten und bangt er um Dragan Ilic, der wegen Knieschmerzen nicht trainieren konnte. Die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten der letzten Wochen sind eine weitere Hypothek für den Tabellenachten, für den deshalb das Nachhol-Heimspiel am Mittwoch gegen die BBG Herford weitaus wichtiger ist als das aussichtslos erscheinende Gastspiel im Vest.
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