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FSV Werdohl

Dämpfer für Aufstiegsaspiranten

18.04.2010 | 23:28 Uhr
Dämpfer für Aufstiegsaspiranten

Fußball-Landesliga: FSV Werdohl - TSV Weißtal 3:2 (1:0). 59 Tore, wie am Wochenende bei den Jugendmannschaften der FSV, fielen auf dem Kunstrasenplatz im Riesei-Stadion zwar nicht. Trotzdem konnten die Werdohler Anhänger unter den rund 150 Zuschauern bei herrlichem Fußballwetter jubeln. Denn ihre Mannschaft versetzte dank einer tollen kämpferischen Leistung den Aufstiegsambitionen der Siegerländer einen herben Dämpfer.

Zufrieden war Uli Sauerborn aber nicht. Schon zur Halbzeitpause hatte er „kein gutes Spiel gesehen“. Dabei blieb Werdohls Trainer auch nach dem Schlusspfiff. „Die Laufbereitschaft war in Ordnung. In der Defensive haben wir gut gestanden“. Viel mehr Positives konnte Sauerborn der Partie, in der viel mit „langen Bällen“ operiert wurde, aber nicht abgewinnen.

Gelb-rote Karte für Spielführer Klein

Freuen durfte sich aber der zweifache Torschütze Viktor Hense, der als „Robben von Werdohl“ gefeiert wurde. Beim Führungstreffer profitierte Hense vom Fehler des Weißtaler Torhüters Oliver Broska. Ein verunglückter Abstoß von Broska prallte gegen einen Abwehrspieler. Viktor Hense nutzte die Chance und traf zum 1:0 (13.).

Anschließend hätten die Gastgeber auf 2:0 erhöhen können. Aber Muammer Topcu, Semih Yigit oder Cedric Nolan vergaben gute Chancen. Ein harmloser Schuss von Kay Dreyße aus der Drehung war die einzige zu notierende Offensivaktion der Gäste. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern.

Werdohl war wieder „fünf bis zehn Minuten nicht auf dem Platz“ (Trainer Sauerborn). Und das nutzten die Siegerländer. Nach den Treffern von Interimstrainer Florian Schnorrenberg (51.) und Muharren Shabanaj (52.) stand es plötzlich 1:2. Vor Shabanajs Treffer hatte Semih Yigit den entscheidenden Zweikampf verloren.

Aber die Moral der Platzherren stimmte. Werdohl wehrte sich gegen die drohende Heimniederlage. Nur zwei Minuten später köpfte Hense einen Flanke von Dominik Krämer zum Ausgleich ins Netz. Es sollte noch besser kommen. Krämer donnerte das Leder in der 80. Minute aus 18 Metern zum 3:2-Siegtreffer ins Netz. Danach sah FSV-Spielführer Marcus Klein (wiederholten Foulspiel) die gelb-rote Karte.

Martin Droste

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