Bittere Heimniederlage
20.02.2011 | 21:23 Uhr 2011-02-20T21:23:00+0100
Fußball: TuS Plettenberg – TSV Weißtal 1:2 (1:1).Eine bittere und am Ende auch unglückliche Heimniederlage kassierte der TuS. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf mehr entsprochen als dieses 2:1 für die Siegerländer.
Das Spiel war zugleich das Duell zweier Ex-Profis: Auf Plettenberger Seite Markus Dworrak, der in seinen Glanzzeiten beim 1. FC Köln, der SpVgg. Greuther Fürth und dem FSV Mainz auflief. Und auf Weißtaler Seite Spielertrainer Lars Toborg, u.a. in der 2. Bundesliga für RW Oberhausen und die SF Siegen aktiv. Toborg kam jedoch im Lennestadion nicht zum Einsatz.
Nach einer Phase des Abtastens ging Weißtal aus dem Nichts mit 1:0 in Führung. Von der halblinken Seite gab Florian Schulz den Ball vor das Tor. Basyigit versuchte in der Mitte noch an den Ball zu kommen, doch flog der Ball ohne weitere Berührung ins Netz (15.). In der Folgezeit gaben die Gäste klar den Ton an, Plettenberg ließ sich in der eigenen Hälfte einschnüren. Nur Sekunden nach dem 1:0 hatte Nies die Chance zum 2:0, doch er verfehlte das Tor aus der Drehung (16.).
Aber der TuS meldete sich zurück: Nach einem Pass in die Spitze startete Güzelcümbüs durch und legte den Ball am herauseilenden Schlussmann von der Heiden vorbei ins Tor zum 1:1 (31.). Der Treffer gab dem TuS Auftrieb, der deutlich präsenter wirkte, jedoch nur eine nennenswerte Chance mit einem Güzelcümbüs-Freistoß aus 18 Metern besaß, der neben das Tor ging.
TuS meldet sich zurück
Direkt nach dem Wechsel folgte die kalte Dusche für den TuS: Nach einem langen Freistoß von Karolyi aus dem rechten Halbfeld, bugsierte Husser den Ball am zweiten Pfosten über die Linie zur erneuten Gästeführung (46.). Der TuS steckte nicht auf und vor allem in der Schlussviertelstunde wackelte das 1:2. Güzelcümbus (76./79.) und Dworrak (87.) besaßen gute Chancen zum 2:2. Dworrak hätte nach einer Tätlichkeit an Karolyi aber Rot sehen müssen (90.).
Rainer Halbe (TuS Plettenberg): „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können. Das Tor zum 1:2 war unglücklich. Bitter war es, dass wir mit Danis und Ünal zwei laufstarke Spieler verletzungsbedingt auswechseln mussten.“
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