Märkischer Südkreis
10.04.2011 | 20:54 Uhr 2011-04-10T20:54:00+0200
FSV Werdohl - TSV Weißtal 1:1 (1:1). Weißtal war der von Uli Sauerborn erwartet starke Gegner. „Wir können mit dem 1:1 leben“, gab sich Werdohls Trainer nach dem Schlusspfiff denn auch mit dem Unentschieden im Spitzenspiel zufrieden. Weil auch die anderen Verfolger Punkte liegen gelassen haben, bleibt es beim Sieben-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten Haspe.
Bereits nach fünf Minuten brachte Lukas Kessler den Tabellenführer nach einem Doppelpass mit Dominik Krämer in Führung. Trotzdem gab dieses schnelle 1:0 dem Spitzenreiter vor einer endlich einmal großen Zuschauerkulisse am Riesei keine Sicherheit. In der 14. Minute zielte Muharrem Shabanaj an Keeper Alexander Schmale, aber auch am Tor vorbei. Dann rettete FSV-Kapitän Dennis Rattelsberger (28.) kurz vor der Torlinie. „Da haben wir Glück gehabt“, kommentierte Werdohls Trainer Uli Sauerborn diese Szene an der Seitenlinie.
Verdienter Ausgleich durch Bayram Basyigit
Weißtal übernahm immer mehr die Initiative. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff vom guten Schiedsrichter Jörn Schäfer aus Iserlohn markierte Bayram Basyigit das verdiente 1:1.
Auch in der zweiten Halbzeit hielten beide Mannschaften bei sommerlichen Temperaturen das hohe Tempo. Dominik Krämer, der nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause wieder ein gutes Spiel ablieferte, wurde im letzten Augenblick abgeblockt. Die beste Chance für den Spitzenreiter nach dem Wechsel vergab Marcel Grahovac, der völlig frei stehend aus sechs Metern neben das Tor zielte.
Auf der anderen Seite traf Shabanaj aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Nach einer verunglückten Meiswinkel-Flanke verhinderte Torhüter Schmale mit einem Reflex das mögliche 1:2.
Auch nach der gelb-roten Karte für Tobias Danecker (85.) nach einem erneuten Foulspiel lieferten die Gäste dem Tabellenführer eine Partie mindestens auf Augenhöhe. Fast hatte der in der Schlussphase eingewechselte TSV-Spielertrainer Lars Toborg den Siegtreffer aufgelegt. Aber Florian Schulz schoss knapp vorbei. Trotzdem war Toborg zufrieden und machte seiner Elf ein „Riesenkompliment.“ „Wir waren die bessere Mannschaft und hätten drei Punkte verdient gehabt“, freute sich der scheidende Coach über einen „starken Auftritt“ seines Teams.
0mitdiskutieren