Zwei Siege in den Doppel-Konkurrenzen
10.02.2012 | 15:27 Uhr 2012-02-10T15:27:00+0100
Lünen.Auch beim zweiten Teil der Bezirksmeisterschaften in Witten konnten die Kegler des SV Preußen wieder vordere Platzierungen erringen - zumindest in den Doppel-Wettbewerben.
In den Einzeldisziplinen war davon erwartungsgemäß nicht so viel zu sehen. Einzig Max Quellenberg hatte in der U23 nennenswerte Chancen. Nach einem schwachen Beginn kam der Youngster aber nie so richtig ins Spiel und am Ende reichten seine 702 Holz nur zu Platz fünf. 26 Holz fehlten Quellenberg zum vierten Rang, der ihm die Qualifikation zur Westfalen-Süd-Meisterschaft gebracht hätte.
Bei den Senioren-A standen beide Lüner Teilnehmer auf verlorenem Posten. Reinhard Neugebauer spielt schon die ganze Saison sehr wechselhaft. Was er auch in Witten wieder bestätigte. „Ganz ordentlich“ und „grausam“ lagen dicht beisammen und so kam Neugebauer schließlich auf 701 Holz und lag damit auf Platz zwölf - weit von den Qualifikationsrängen entfernt. Werner Gembitzki zeigte, verglichen mit den Ligaspielen, ansteigende Form. Die 623 Holz bedeuteten Platz 16. Für seinen ersten Auftritt bei einer Bezirksmeisterschaft ein ordentliches Resultat.
Im Damen-Doppel hatten die Lünerinnen, obwohl sie mit drei Mannschaften im Ligaspielbetrieb stehen, nur ein Duo am Start. Da aber auch aus den anderen Vereinen kaum gute Paare kamen, reichte Ines Misch und Cathrin Bertermann eine durchschnittliche Leistung, um sich mit 568 Holz den Titel zu sichern.
Bertermann siegt mit wechselnden Partnern
Im Mixed war das Starterfeld schon etwas breiter aufgestellt. Trotzdem galt die Maxime: Wer die Zahl der Fehler klein halten kann, ist vorne dabei. Genau diese Spielweise brachte Cathrin Bertermann und Peter Erfmeier in eine gute Ausgangslage. Damit es zum Titel reichte, mussten sie allerdings auf der letzten Bahn dann doch noch etwas riskieren. Die Lüner machten die notwendigen Neuner und holten sich mit 601 Holz den Sieg.
Barbara Laux und Klaus Erfmeier dürften sich über den holperigen Beginn auf den ersten drei Gassen geärgert haben, denn ihnen fehlten nur drei Holz um sich zu qualifizieren. Ihre 555 Holz reichten so für den undankbaren siebten Platz. Einen ähnlichen Spielverlauf zeigten Anja Kühn und Ralf Thies. Auch sie ließen in der ersten Hälfte zu viele Kegel stehen. In der Endabrechnung standen deshalb nur Rang zwölf und 529 Holz.
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