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"Wir sind keine Spielverderber"

20.06.2007 | 09:02 Uhr

Brambauer. (wu) "Wir sind nicht die Spielverderber", stellt Holger Gehrmann, Trainer und Sportlicher Leiter beim ATC Lünen, klar. "Wir beanspruchen nur einen öffentlichen Aschenplatz in Brambauer und wollen dabei kooperativ mit dem BV Brambauer zusammenar

Der ATC möchte zur neuen Saison auf dem Platz am Karrenbusch trainieren und spielen, dagegen legt der BV Brambauer sein Veto ein - so weit die Ausgangslage. Bislang liefen die Gespräche zwischen den beiden Parteien ergebnislos, zuletzt schaltete sich Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick ein. Lünens oberster Bürger wollte eigentlich gestern eine Entscheidung fällen. Doch auf einen Anruf von ihm warteten die ATC-Verantwortlichen vergebens - mal wieder. "Wir sind erneut vertröstet worden", so Gehrmann frustriert.

"Wir haben uns offiziell für den Aschenplatz am Karrenbusch beworben und haben dabei ein professionelles Konzept vorgelegt. Wir würden dann drei Stunden in der Woche trainieren, gleichzeitig mit erster Mannschaft und A-Junioren", erläutert Gehrmann. "Ich sehe keinen logischen Grund, warum man uns das verwehren sollte."

In der Vergangenheit habe es natürlich Unstimmigkeiten und Fehlverhalten seitens des ATC gegeben. "Aber daran arbeiten wir. Wir wollen uns über sportlichen Erfolg Respekt verschaffen, und das geht nur über Disziplin", verspricht Gehrmann. "Doch man muss uns auch eine Plattform geben, wo wir das umsetzen können." Ein Umzug nach Gahmen oder Beckinghausen sei nicht akzeptabel: "Der ATC ist ein Brambauer Verein. Das wäre doch genauso, als müsste Borussia Dortmund seine Heimspiele in Bochum austragen."

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