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Wethmar fehlt nur noch ein Punkt

10.06.2012 | 17:41 Uhr
Wethmar fehlt nur noch ein Punkt

Vinnum. Der vorletzte Schritt zum Titel ist getan. Nach einem 4:0 (1:0)-Erfolg bei Namenscousine Westfalia Vinnum fehlt Westfalia Wethmar am letzten Spieltag Sonntag auf eigenem Platz gegen Senden nur noch ein Punkt zum Aufstieg.

Dies war für die zahlreichen Westfalia-Anhänger aber auch schon die beste Nachricht bei ihrem Sonntagsausflug ins sonniges Münsterland, ließ die Lüggert-Elf gegen das zwar tapfer kämpfende, aber spielerisch limitierte Kellerkind fußballerisch einiges vermissen. Wie schon zuletzt häufiger erfreuten sich die Gäste zwar an ihrem vielen Ballbesitz, vergaßen dabei aber meist zielgerichtet nach vorne zu spielen.

Gefährlich wurde es immer dann, wenn mal schnell und direkt gespielt wurde, doch einzig Wagner konnte einen Abstauber über die Linie drücken (17.). Ein Schuss von Hempelmann wurde gerade noch geklärt und Coach Alex Lüggert scheiterte am starken Vinnumer Schnapper. Kurz vor der Halbzeit hatte die unkonzentrierte Wethmarer Abwehr gleich zwei Mal Glück nicht den Ausgleich zu kassieren. „Vor der Pause hatte ich immer ein wenig Angst“, war auch der Sportliche Leiter Rolf Nehling nicht wirklich zufrieden.

Auch nach Wiederbeginn wirkte Wethmar bei einer Eckenserie noch etwas schläfrig und einzig Grenigloh verhinderte mit einer bärenstarken Parade den eigentlich sicheren Ausgleich. Als fast im direkten Gegenzug Youngster Anderson nur noch zum 0:2 ins verwaiste Tor einzuschieben brauchte (52.), war die Partie entschieden, bauten die Hausherren doch auch konditionell merklich ab. Dies nutzte erneut Anderson, der im vollen Sprint fast über den ganzen Platz lief und Lüggert den Ball genau in den Fuß servierte, der überlegt in die lange Ecke vollendete (59.).

„Danach hatten wir das Spiel zwar komplett im Griff, haben es auch gut verwaltet, aber leider verpasst weiter mit dem nötigen Druck zu spielen, um noch weitere Treffer zu erzielen“, sagte Nehling. Die beste Gelegenheit vergab der sonst so sichere Benjamin Fasse vom Strafstoßpunkt und auch der Abpraller aus der Nahdistanz wollte nicht ins Tor.

In einem jetzt sehr zerfahrenen Spiel war es dann erneut Lüggert, dem der Schlusspunkt in der letzten Minute vorbehalten war. Ein Querschläger der Vinnumer Defensive fiel dem 30-Jährigen genau vor die Füße, der alleine vor dem Tor keine Probleme hatte zum Endstand einzulochen.

Markus Wilczek



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