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Vierter 3:0-Erfolg in 2010 lässt LSV durchatmen

14.02.2010 | 21:00 Uhr

Landesliga 6, Herren: Langenberger SG - Lüner SV 0:3 (21:25, 15:25, 21:25). Einen ganz wichtigen Sieg fuhren die LSV-Herren im Abstiegskampf ein. Die Josch-Trupe machte dort weiter, wo sie vor dem „0:3-Ausrutscher” gegen Grumme II aufgehört hatte: den Gegner mit 3:0 aus der Halle zu putzen.

Die LSV-Herren (hier mit Lenard Exner im Angriff) sind in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Insgesamt war dies der vierte 3:0-Sieg bei insgesamt fünf Spielen im Jahr 2010. „Ich denke wir werden jetzt nichts mehr mit dem Abstieg oder der Relegation zu tun haben”, ist sich Josch nach dem Erfolg sicher, dass der momentane vierte Tabellenplatz für den Klassenerhalt ausreichen wird. Die beiden letzten steigen bekanntlich direkt ab, der Achte muss in die Relegation.

So herrschte bei der Rückfahrt aus Velbert im LSV-Bulli echte „Karnevalsstimmung”. Das Spiel selbst hatte der LSV im Griff, ohne jedoch überragend zu agieren. Jan-Philip Kohlbrecher fiel aus, dafür spielte Josch selbst durch. Betreuerin Rebecca Keenan übernahm das Coaching. Einziger kleiner kritischer Punkt: Langenberg kam nach einer 23:15-Führung des LSV im ersten Satz auf 23:21 heran – ehe die Lüner den Sack zumachten. Im zweiten Durchgang kamen die Angaben besser, der Block stand sicher. Im dritten Satz wurde eine Führung von zwei, drei Punkten bis zum Ende gesichert. Ein Extralob gab es für Daniel Holterbork, der sich nach langer Pause aufgrund seines Studiums nahtlos einfügte.

Jetzt will Josch im letzten Heimspiel der Saison – danach folgen noch zwei Auswärtsspiele – viele Zuschauer begrüßen, „die sollen uns dann gegen den Tabellenführer nach vorne peitschen”, wünscht sich der LSV-Coach. Denn Wuppertal II steht bereits als Aufsteiger fest und könnte deshalb „schlagbarer” sein.

LSV: Exner, Panschischin, Thalken, Lehnhoff, Schmidt, Minorowicz, Josch, Neßler.

Zahlen und Fakten

Rein theoretisch könnten selbst die beiden Schlusslichter Langenberg und Herne den LSV noch überholen.

Herne müsste alle Spiele (4) noch gewinnen. Langenberg von den sechs restlichen Partien, vier Mal siegen.

Da Lünen das bessere Satzverhältnis hat und die unter dem LSV stehenden Teams sich in den restlichen Partien noch die Punkte nehmen, scheint der Klassenerhalt für den LSV aber gesichert.

Landesliga 6, Damen: Lüner SV - TV Werne II 1:3 (25:23, 16:25, 16:15, 14:25). Nur im ersten Satz sorgten die Lünerinnen gegen den favorisierten Tabellendritten für eine Überraschung. „Da hat alles gepasst”; freute sich Trainer Christoph Dörrich über einen starken Auftakt seiner Damen.

„Druckvolle Angaben, ein guter Block und eine funktionierende Feldverteidigung. Der Satz war super. Aber um Werne zu schlagen, muss in jedem Satz alles passen”, musste Dörrich anschließend mit anschauen, wie Werne immer besser ins Spiel fand und der LSV die hohe Leistung des Starts nicht halten konnte. Am Ende fehlte auch die Kraft, viele Spielerinnen konnten aufgrund von Prüfungsstress nur wenig trainieren. Pia Becker machte nach vierwöchiger Verletzungspause ihr erstes Spiel. Außerdem fehlten auch zwei Akteurinnen. „Mit Jessica Karkowski und Sina Fröhlich hätte ich sicherlich mehr Optionen gehabt. Schade, denn Werne wäre heute schlagbar gewesen”, ärgerte sich Dörrich über die verpasste Gelegenheit.

Besonders weh taten viele „Big Points” – lange Ballwechsel – die oft an Werne gingen. Trotzdem freute er sich über den Satzgewinn, denn auch in der nächsten Partie gegen Ligaprimus Sendenhorst gilt es kontinuierlich zu spielen, um dann für das Saisonfinale gerüstet zu sein.

LSV: P. Becker, J. Becker, Brunemann, Schmälzger, Kampmann, Hartmann, Engler, Kühlmann, Schulenberg.

Holger Schmälzger

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