Lüner SV - Kunstrasenbau
Viele folgten dem Aufruf zum Anpacken
06.06.2010 | 17:22 Uhr 2010-06-06T17:22:00+0200Lünen. Auch beim Lüner SV kostet die Vorfreude auf den neuen Kunstrasenplatz in Schwansbell seit dem vergangenen Wochenende eine Menge Schweiß.
Die Organisatoren der ersten Platz-Abbau-Aktion waren höchst angetan von der Resonanz, die ihr Aufruf zum Anpacken hervorrief. Schon am Samstag morgen um 8 Uhr war die Zahl der Helfer stattlich, im weiteren Verlauf des Arbeistages wuchs sie auf rund 50 Teilnehmer von der Jugend bis zu den Alten Herren an. Bis in den Nachmittag hinein wurde am Aschenplatz gearbeitet.
»So etwas stärkt auch
das Gefühl der Gemeinschaft«
„Viele Eltern hatten ihre Kinder mitgebracht, für Verpflegung war auch gesorgt”, freute sich Mirsad Gregor von den Alten Herren, „so wird auch noch das Gefühl der Zusammengehörigkeit im Lüner SV gestärkt.” Dass die Alten Herren im Anschluss nicht mehr zum Spiel antreten mussten, weil ihr Gegner SuS Oberaden abgesagt hatte, war nach der Arbeit und angesichts der Temperaturen nicht mehr ganz so schade.
Der Arbeitseinsatz brachte sehenswerte Ergebnisse: Die Ballfangzäune wurden entfernt, außerdem die handläufe des Aschenplatzes abmontiert. Bis auf weiteres verschwanden auch Trainerbänke, Banden, Mülleimer und Tore im Lagerraum. „Mit anderen Worten: Der Platz ist blank”, freute sich Mirsad Gregor.
Mit dem Einsatz vom Samstag ist es aber noch lange nicht getan. Nun müssen noch Kantensteine ausgegraben werden, außerdem muss die rote Asche abgezogen werden, damit hier Untergrund und Kunstrasengrün verlegt werden können.
„Wir sind im Plan. Wichtig war uns, das allermeiste vor den Sommerferien erledigt zu haben”, berichtete Gregor.
Der Platz des LSV wird in diesem Jahr als dritter zu einem Kunstrasengeläuf umgebaut. Vorher kommen noch Wethmar und der Platz an der Dammwiese an die Reihe.
Die Auschreibung läuft, die Stadt wird bald über die Auftragsvergabe entscheiden.
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In der Nacht auf Samstag war beim LSV eingebrochen worden. Die Jugendhütte wurde beschädigt. Gestohlen wurde unter anderem ein Trikotsatz der 1. Mannschaft.
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