VfK tritt zum Pokerspiel in Mülheim an
10.11.2011 | 14:40 Uhr 2011-11-10T14:40:00+0100
Lünen.
Bereits Freitag (20.30 Uhr) muss der VfK Lünen-Süd in der Verbandsliga in Mülheim-Styrum auf die Matte und könnte im Kampf um den Aufstieg gegen Hürth und Oberforstbach, die beide erst Samstag aktiv sind, vorlegen.
Obwohl die Süder Ringer im Hinkampf überdeutlich mit 27:13 siegen konnten, steigen die Lüner zumindest mit einem leicht flauen Gefühl im Magen in den kleinen Teambus ein. „Denn Mülheim war sonst immer unser Angstgegner“, sagt VfK-Geschäftsführer Horst Gehse, der deshalb auch wieder mit einem großen Pokerspiel rechnet: „Den KSV kann man nie ausrechnen. Es gibt ständige Veränderungen beim Personal und in den Gewichtsklassen. Deshalb sind wir selbst auf die Waage gespannt.“
Die Hausherren sind nie auszurechnen
Zu den festen Größen im Team gehören einzig Andre Zuhr, meist in der 96kg-Klasse eingesetzt, der iranische Freistilspezialist Arash Bakhshi und Routinier Ralf Zickler. „Gerade er ist für unseren jungen Leute meist ein unüberwindbares Hindernis, deshalb müssen auch wir schauen, wie unsere Aufstellung dann genau aussieht“, sagt Gehse.
Tabelle
6. KSV Mülheim-S. 11 208:226 8:14
2. VfK Lünen-Süd 10 248:139 16:4
Zudem plagen sich Rafael Stiller und Trainer Senol Sakalli noch mit einer Grippe herum. „Wir sind aber guter Hoffnung das Duo einsetzen zu können und fahren deshalb sicherlich auch als leichter Favorit nach Mülheim“, so Gehse. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, werden aber auch zwei Ringer aus der Reserve als Ersatzleute dabei sein.
Denn nach dem Sieg im Spitzenkampf gegen Oberforstbach wollen die Lüner auch am Saisonende mindestens auf dem aktuell zweiten Rang stehen. „Unseren guten Platz möchten wir natürlich unbedingt verteidigen. Aber ich bin optimistisch. Es sollte in Mülheim ganz gut laufen“, glaubt Gehse.
Reserve vor fastunlösbarer Aufgabe
Bezirksliga: KSV Witten II - VfK Lünen-Süd II (Sa., 17 Uhr). Beim Tabellenführer, der in elf Kämpfen erst eine Niederlage kassierte, stehen die Lüner vor einer fast unlösbaren Aufgabe.
„Da kann man fast von einer Niederlage ausgehen. In eigener Halle und vor der ersten Mannschaft werden sich die Wittener sicherlich keine Blöße geben wollen“, ist Gehse äußerst skeptisch. Bis auf die in diesem Jahr problematische 55kg-Klasse (Gehse: „Das ist unsere Achillesferse“) sind die Lippestädter personell sorgenfrei.
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