Traumstart für LSV und Wethmar
01.08.2011 | 21:50 Uhr 2011-08-01T21:50:00+0200
Lünen.Am ersten Turniertag des MITA-Cups feierten der Lüner SV und Westfalia Wethmar deutliche Erfolge. Die SG Beckinghausen hingegen musste sich dem Bezirksligisten aus Nordkirchen geschlagen geben.
In der Meisterschaft treffen der SV Preußen und BV Lünen in der Dortmunder A-Liga am 4. Spieltag zum ersten Lüner Derby der Spielzeit aufeinander. Gestern standen sich beide Teams bereits zum Auftakt des MITA-Cups beim Lüner SV auf dem Rasen des Stadions Schwansbell gegenüber.
In einem engen Spiel setzte sich dabei der BV Lünen mit 1:0 durch. Das einzige Tor erzielte Kottlewski zehn Minuten vor dem Ende. Es war kein schönes Fußballspiel, das beide Mannschaften zeigten. Preußen begann etwas besser, Mantei verstolperte eine gute Chance nach 15 Minuten.
In der Halbzeit sagte BV-Trainer Thomas Voigt seinen Spielern, sie sollen in der zweiten Hälfte noch einmal „30 Minuten Power“ zeigen und das Tor machen. Die Mannschaft hörte auf ihren Trainer und trat fortan dominanter auf. Erst traf Schmale nach 33 Minuten noch den Pfosten, Bischoff schoss vorbei (41.), Kottlewski machte es letztlich besser.
Preußens Coach Michael Sieg gab zu: „Klar wollten wir uns hier anders präsentieren. Aber das ist nun mal Vorbereitung.“
Lüner SV - VfB Lünen 6:1 (3:0). Gastgeber Lüner SV ist gut in den MITA-Cup gestartet. Mit 6:1 setzten sich die Mannen von Christian Hampel gegen den VfB Lünen durch. Mario Lindner eröffnete den Torreigen nach 10 Minuten, Murat Büyükdere sorgte per Doppelpack für das Halbzeitergebnis.
In der zweiten Hälfte entschied sich VfB-Trainer Andreas Roch zu einem Experiment und schob Michael Steinhofer nach vorne. Der Schachzug brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. Zwar erzielte Hilkenbach einen Treffer für den VfB, doch dem Lüner SV gelangen auch in der zweiten Halbzeit drei weitere Treffer durch Jazak, Lindner und den Ex-VfBer Samir Zulfic. „Ich nehme das auf meine Kappe,“ sagte Roch im Nachhinein.
Christian Hampel, der Trainer des LSV, war mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben gute Passkombinationen gezeigt.“ Es ärgerte den Coach jedoch, dass sein Team „mit der Führung im Rücken zu offen gespielt“ habe. So wurden dem Gegner „zu viele Torchancen ermöglicht“.
Westfalia Wethmar - TuS Niederaden 5:0 (3:0). Westfalia Wethmar hatte keine großen Probleme mit dem ersatzgeschwächten TuS Niederaden. Mit einem Doppelpack brachte Dennis Anderson seine Mannschaft früh in Führung. Noch vor der Pause erhöhte Dennis Wagner auf 3:0.
Erneut Wagner (33.) und Helmus (35.) sorgten in der zweiten Hälfte für den Endstand. TuS Niederadens Trainer Erik Sobol hatte das Gefühl, dass Wethmar auch noch mehr Tore hätte schießen können, „wenn sie gewollt hätten“ und gab zu: „Sie haben uns an die Wand gespielt!“
Wethmars Spielertrainer Alex Lüggert hatte nichts zu meckern. Seine Mannschaft hatte in der letzten Woche mit Rouven Shirp trainiert, der bereits als Konditionstrainer auf Schalke arbeitete. „Mit ihm haben wir sieben Tage am Stück trainiert. Deshalb waren wir froh, dass uns Niederaden nicht zu sehr gefordert hat,“ so Lüggert.
SG Beckinghausen - FC Nordkirchen 1:4 (0:2). Zwar verlor sein Team gegen einen Bezirksligisten, doch Semistan Tikici war nach dem Spiel trotzdem sauer über die Niederlage.
„So kann man sich nicht präsentieren. Wir müssen und werden uns steigern,“ sagt der Trainer der SG Beckinghausen. Seiner Mannschaft fehle es noch an der Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen, konstatierte Tikici, der zudem das Fehlen eines Knipsers bemängelt. „Aber da werde ich schon noch jemanden ausgraben,“ ist sich der Beckinghausener Coach sicher.
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