SV Preußen: Big Points holen - oder absteigen...
12.04.2010 | 18:14 Uhr 2010-04-12T18:14:00+0200Lünen. Die Frage, gegen wen man nun eigentlich noch gewinnen kann, muss sich Fußball-Bezirksligist SV Preußen Lünen in diesen Tagen des öfteren anhören. Und seit dem 2:3 gegen den SV Brackel vom Sonntag ist Schulterzucken die verzweifelte Antwort.
Tatsächlich haben es die Spieler um Christian Koch und den sportlichen Leiter Rolf Nehling geschafft, im Abstiegskampf dieses Frühjahrs gegen alle direkten Konkurrenten (Brackel, Mühlhausen und Bönen) zu verlieren.
"Genau das durfte
nicht passieren"
„Das war genau das, was nicht passieren durfte. Das ist richtig bitter”, sagte Nehling im Nachgang zum 2:3 vom Sonntag. Das war ein Spiel, das die Preußen nach 0:1 mit einer 2:1-Führung fast schon gedreht hatten. Um das zu erreichen, hatten sie sogar die angeschlagenen Spieler Lukas Fluder und Tim Holz ins Spiel gebracht. „Danach hätte ich nie gedacht, dass sich am Sieg für uns noch etwas ändern würde. Das Risko schient ja belohnt zu werden”, meinte Nehling. Es kam anders, auch wegen eines Fehlers von Torwart Sebastian Treppe.
Grenigloh soll
wieder im Tor spielen
Auf dieser Position möchte Nehling, der seit Sonntag von der Linie aus coacht, bald etwas ändern. Philipp Grenigloh, der sich kurz vor Weihnachten die Kreuzbänder verletzt hatte, soll möglichst schon am Donnerstag dieser Woche zum Einsatz kommen. „Wir werden selbstverständlich einen Arzt um Rat bitten. Aber wenn der grünes Licht gibt, dann steht Philipp wieder im Tor”, kündigt Nehling an.
Der erfahrene Spieler Holger Branse und Spielertrainer Christian Koch sehen darin kein Allheilmittel. „Da gibt es noch andere Baustellen”, sagt Koch und meint etwa die verschlafene erste Halbzeit gegen Brackel. Koch wie Branse betonen auch, dass der Weggang der drei Offensivkräfte Kwiatkowski, Berro und Mesic nun mal nicht zu verkraften war.
Jetzt geht's zum
Tabellenführer
Weiter geht's am Donnerstag beim Tabellenführer in Heeren. Nehling: „Wir haben noch neun Spiele. Mit fünf Siegen wären wir auf der ganz sicheren Seite. Wir müssen jetzt mal gegen ein Top-Team punkten.” Eine andere Wahl haben die Preußen jetzt nicht mehr.
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