Schärfster Konkurrent im Aufstiegsrennen zu Gast
03.09.2009 | 12:12 Uhr 2009-09-03T12:12:00+0200Lünen. Nach zwei zuletzt eher lockeren Kämpfen zum Aufgalopp in die LandesligaOst, wird es am Sonntag erstmals richtig ernst für die Ringer des VfK Lünen-Süd im Kampf um Tabellenplatz eins.
Mit der Oberliga-Reserve des KSV Hohenlimburg reist der ebenfalls noch verlustpunktfreie schärfste Konkurrent Richtung Dammwiese.
„Ich sehe beide Teams etwa gleichstark. Es wird auch ein wenig auf das Glück und die Tagesform ankommen”, erwartet VfK-Geschäftsführer Horst Gehse am Sonntag ab 17 Uhr äußerst spannende Kämpfe. Bei den Gästen gilt es vor allem auf die Hausegger-Brüder, die als Deutscher Vizemeister in der Jugend-B (- 60 kg) und NRW-Kader-Ringer (- 76 kg) nach Lünen reisen sowie die oberliga-erfahrenen Barn und Nowikowski zu achten.
„Zudem weiß man bei Hohenlimburg nie, wer von oben kommt, die Erste will unbedingt in die zweite Bundesliga, hat sich dementsprechend verstärkt, da werden einige gute Ringer für die Reserve frei sein”, rechnet Gehse erst kurz vor Kampfbeginn mit Klarheit. Eine Nebelkerze zünden aber auch die VfKler vor dem Spitzenduell. „Auch wir werden sehr stark stehen und für einige Aufstellungsüberraschungen sorgen. Lünen wird keineswegs so leicht auszurechen sein, wie der Gegner denkt”, verspricht Gehse.
Personell können die Gastgeber ihre stärksten Leute auf die Matte schicken. Auch Coach Frank Bieber (am letzten Wochenende als Wahlhelfer im Einsatz) ist wieder zurück an Bord. „Auch als Kämpfer wird er natürlich wieder eingreifen”, freut sich Gehse über die Rückkehr des Leistungsträgers.
Ein wenig zu schaffen macht den türkischen Ringern im Team lediglich der Fastenmonat Ramadan. „Bei einigen ist schon ein Gewichtsverlust zu erkennen”, sagt Gehse, rechnet aber nicht mit einem großen Nachteil: „Das werden die mit dem nötigen Ehrgeiz wieder wettmachen.”
Bezirksliga-Ost: VfK Lünen-Süd II - VfL Kemminghausen II (So., 15.30 Uhr). Nachdem die junge VfK-Reserve mit zwei Siegen überraschend gut gestartet ist, wartet nun mit Kemminghausen einer der Aufstiegsfavoriten und der erste echte Prüfstein. „Da wird man sehen, wie weit die Jungs wirklich schon sind”, fiebert Gehse der Standortbestimmung entgegen.
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