Rene Finke nur durch Verletzung gestoppt
16.02.2010 | 12:38 Uhr 2010-02-16T12:38:00+0100Lünen. Rene Finke, Judo-Kämpfer des Lüner SV, verpaßte in Münster nur hauchdünn die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der unter 20-Jährigen. Er wurde bei den Westdeutschen Titelkämpfen in der Gewichtsklasse bis 90 kg Fünfter von 16 Teilnehmern.
Zu Beginn sah es gut aus: Zunächst schlug Rene den späteren Dritten aus Brühl nach 1.37 Minuten mit einem Haltegriff. Anschließend besiegte der Lüner einen Düsseldorfer ebenfalls mit einem Haltegriff nach 55 Sekunden, nachdem er ihn zuvor auf Schulter geworfen hatte.
Im wichtigen Duell um den Einzug ins Finale unterlag der Lüner dann einem Nachwuchsmann des Bundesligisten SU Witten-Annen bereits nach 30 Sekunden durch einen Konterwurf. Dieser holte später den Titel.
Auch im Kampf um den 3. Platz, der noch zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigt hätte, verlor der LSV-Judoka gegen einen Kölner nach 2.11 Minuten. Hierbei verletzte er sich auch noch an der Schulter.
Dies stellte sich als großes Pech heraus, da Rene noch eine unerwartete Chance erhielt: Der 17-jährige LSVer hätte gegen den zweiten Fünften einen Entscheidungskampf machen können, da einer der Platzierten als Ausländer nicht bei der nationalen Meisterschaft antreten darf. Diese Möglichkeit konnte er aber nun nicht wahrnehmen. Trotz der natürlich großen Enttäuschung ist aber auch der 5. Rang bei einem Westdeutschen Championat ein großer Erfolg für Rene Finke. „Immerhin war er einer der Jüngsten und kann in den nächsten Jahren noch die höchste deutsche Ebene erreichen”, sagt Betreuer Lars Arnhölter.
Mit Dennis Bugnowski war ein weiterer LSVer bei einer Westdeutschen Meisterschaft aktiv. ErDennis kämpfte in Holzwickede in der Altersklasse U17. Dort erreichte er mit einem Sieg zwar „nur” den 9. Rang, seine Betreuerin Svenja Ostwald war aber trotzdem zufrieden mit der gezeigten Einstellung.
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