Preußen hatten die Schlafmützen auf
21.03.2010 | 18:16 Uhr 2010-03-21T18:16:00+0100Für die Horstmarer herrscht weiterhin akute Abstiegsgefahr nach einem Spiel, das die hellwachen Gastgeber innerhalb von nur neun Minuten entscheiden konnten.
Bezirksliga 8: BSV Schüren - SV Preußen 3:1 (3:0). „Ich hatte mit einem Punkt gerechnet, bin jetzt aber sehr enttäuscht”, sagte der sportliche Leiter Rolf Nehling und blickte sorgenvoll auf die 18. bis 27. Minute zurück.
In der ersten Viertelstunde hatten die Preußen gut mitgehalten, das Spiel verlief ausgeglichen. Dann kamen die Schürener allmählich gefährlicher auf. Ihre erste halbe Chance führte gleich zum Führungstreffer. Keiner der Preußen griff einen Angreifer der Gäste energisch genug an und der wagte einen Schuss aus 20 Metern - flach schlug die Kugel im Preußen-Tor ein. „Beides kam zusammen: Unsere schlafmützige Abwehr und das Glück des Schüreners beim Schuss sagte Nehling.
Von 1:0 auf 3.0
in nur neun Minuten
Die Schlafmütze behielten die Lüner erst einmal auf: Nach 24 Minuten standen die Abwehrspieler wieder zu weit weg von den Dortmundern - schon hieß es 0:2.
Drei Minuten danach riss das 3:0 die Preußen aus allen Träumen. Wieder gab es keine Zuordnung in der Lüner Abwehr. Es war weniger so, dass Schüren sich seine Treffer brillant heraus spielte: Vielmehr wurden die Gelegenheiten von den Preußen angeboten.
„Das war ganz bitter, drei Mal so erwischt zu werden”, sagte Rolf Nehling.
Die Hoffnung der Preußen galt dem zweiten Durchgang, in dessen Anfang sogar Druck aufgebaut werden konnte. Nach 63 Minuten gelang Zebut per Elfmeter das 1:3, Branse war gefoult worden.
Das große Aufbäumen blieb aus, ebenso weitere gute Chancen. Schüren brachte sein 3:1 geschickt über die Zeit, hätte bei Kontern sogar noch viel höher gewinnen können. Schlimmeres verhinderte Torwart Matthias Mytzka, am Sonntag bester Lüner. car
SV Preußen: Mytzka; Grass, Juwig, Sieg (76. Garcia-Rodriguez), Fluder, Branse (76. Önder), Nass, Zebut, Frank (36. Neumann), Holz, Koch.
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