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Nächster Rückschlag für den Lüner SV

18.10.2009 | 19:20 Uhr

Landesliga 5: RW Mastholte - Lüner SV 3:0 (1:0). Beim Lüner SV gehen langsam die Lichter aus.

 Auch bei den effektiven Ostwestfalen konnten die Rot-Weißen nicht punkten. Dabei wartet am kommenden Sonntag mit Westfalia Wickede schon der nächste Hochkaräter.

„Wir waren bemüht, aber unterm Strich kam einfach zu wenig, um Mastholte ernsthaft in Bedrängnis zu bringen”, brachte Lünens Sportlicher Leiter Günther Högerl das Spielgeschehen auf den Punkt.

LSV-Coach Marcus Reis, dessen Elf nach den vorangegangenen Niederlagen ohnehin schon reichlich verunsichert auftrat, musste auf den gesperrten Vitali Dick und den verletzten Andre Wersing verzichten.

Dennoch starteten die Lüner nicht schlecht, hatten durch einen Schuss von Brunner sogar die erste nennenswerte Chance des Spiels (20.). Umso unglücklicher, dass in dieser Phase Mastholte in Führung ging. Nach einem Foul von Krüger köpfte Bergamo am zweiten Pfosten einen Freistoß aufs Tor. Brochtrup wehrte ab, war beim Nachschuss von Nagorniewicz aber machtlos (25.).

Der LSV fand sichtlich geschockt kaum noch den Weg nach vorne. Viele Unzulänglichkeiten, wenig Bewegung ohne Ball und mangelnde Präzision bei den Abspielen sorgten immer wieder für Unterbrechungen im Spielaufbau.

Vorn vergeben - Prompt

hinten kassiert

In der Pause versuchte Reis, seine Mannen zu motivieren und neu auszurichten. Mathias Baer kam für Stefan Richter und sorgte prompt für Gefahr vorm Mastholter Gehäuse. Keven Krause tankte sich rechts durch und flankte in die Mitte. Baer kam an die Hereingabe, brachte jedoch zu wenig Druck hinter den Ball, so dass Kapp mühelos abwehrte (50.).

Wie auch in Halbzeit eins traf nach der LSV-Chance der Gastgeber. Schröder bedankte sich für einen präzisen Querpass von rechts mit einem ebenso feinen Schuss aus 18 Metern - 2:0 (55.).

Reis setzte alles auf eine Karte. Nach einer Stunde brachte er Wiemer für Bayrakli und sich selbst für Sebastian Brunner. Doch auch das brachte nichts. LSV blieb harmlos, den effektiven Gästen gelang dagegen durch David Uhland noch das 3:0.

„Uns bleibt nicht viel Zeit zur Analyse”, verweist der enttäuschte Högerl schon auf die nächste Aufgabe.

Lüner SV: Brochtrup; Klaschik, Nowak, Richter (46. Baer), Lenz, Brunner (60. Reis), Krüger, Bayrakli (60. Wiemer), Ceylan, Scharffetter, Krause.

Tore: 1:0 Nagorniewicz (25.), 2:0 Schröder (55.), 3:0 Uhland (80.).

Martin Maly

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