Nach sechs Siegen: Wethmar will Capelles Heimserie beenden
11.11.2011 | 22:48 Uhr 2011-11-11T22:48:00+0100
SC Capelle - Westfalia Wethmar (So., 14.30 Uhr). Ein extrem heimstarker Gegner wartet auf die Westfalia. Zuhause gewannen die Münsterländer bisher alle ihre sechs Partien. „Das ist mal eine richtige Aufgabe“, sagt Spielertrainer Alexander Lüggert daher auch, fordert aber dennoch sechs Punkte aus den nächsten beiden Spielen.
Mit Albrecht, Helmus und Torjäger Wagner fehlen drei Leistungsträger. Zumindest Abwehrchef Bulut ist nach auskurierter Grippe wieder fit. „Ich hoffe es reicht auch ohne die Drei“, so Lüggert, der seine Elf zumindest gut vorbereitet weiß. Konnte er beim Abschlusstraining am Donnerstag doch gleich 19 Akteure begrüßen.
BW Alstedde - PSV Bork II (So., 14.30 Uhr). „Mit Bork kommt ein Gegner Marke Augenhöhe“, hatte Co-Trainer Thomas Audehm nach den Niederlagen gegen die Spitzenteams Wethmar und Herbern die drei Zähler eigentlich schon fest eingeplant. Doch nun plagen den BWA große Personalsorgen. Braier und Balcer fallen aus. Holtze, Studnicka, Schinck, Bednorz, D. Hohlweg und Paarmann können zwar auflaufen, in angeschlagenem Zustand aber keine 100-prozentige Leistung abrufen.
„Dennoch werden wir etwas mehr agieren müssen als in den letzten Spielen und stellen die Mannschaft auch offensiver auf“, sagt Audehm, der ansonsten nur das spielfreie nächste Wochenende herbeisehnt.
Sobol fordert noch sechs Punkte
SG Fröndenberg-Hohenheide - TuS Niederaden (So., 14.30 Uhr). „Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit“, sagt Trainer Erik Sobol mit Blick auf den Spielplan. Denn bis zum Winter warten nur noch vermeintlich starke Gegner. Dazu zählt Sobol auch den Unnaer Fusionsclub: „Nach dem Zusammenschluss haben sie sich zunächst schwer getan, kommen jetzt aber immer besser in Fahrt.“
Durch den vermehrten Abstieg im Sommer (wir berichteten) sind für Sobol mehr als 40 Punkte für den Ligaverbleib nötig. „Deshalb brauchen wir noch sechs Zähler bis zur Pause, dann wäre ich zufrieden.“ Kapitän Genter und Funke fehlen verletzt, dennoch ist der Kader so gut besetzt, dass Liebezeit in der Reserve spielen kann.
SuS Oberaden - SuS Kaiserau II (So., 14.30 Uhr). Nur noch drei Spiele müssen die Grün-Weißen vor Weihnachten absolvieren. „Da möchten wir aber noch neun Punkte holen“, fordert Trainer Frank Lewandowski im Kampf um den Aufstieg die Maximalausbeute.
Obwohl mit Kaiserau der Ex-Club kommt, ist es für „Lewa“ kein besonderes Spiel: „Aus dieser Truppe kenne ich nur noch drei, vier Leute. Der Gegner muss einfach geschlagen werden.“ Personell kann der Coach bei 17 fitten Spielern aus dem Vollen schöpfen und gibt einige Aktive an die B-Liga-Reserve ab.
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