Mit Sieg in Köln wäre SGW durch
11.03.2011 | 17:16 Uhr 2011-03-11T17:16:00+0100Hamm/Brambauer.12:0 Punkte und eine Tordifferenz von plus 51: Die Weste der Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer ist zumindest in der 2. Liga blütenweiß.
Damit das so bleibt, wird die von Carsten Berg betreute Mannschaft beim Spitzenspiel heute ab 18.30 Uhr bei Rhenania/Poseidon Köln jedoch ihr ganzes Können in die Waagschale werfen müssen.
Köln kann bis auf einen Punkt heran kommen
Die Rheinländer sind der hartnäckigste Verfolger der SGW und Mitfavorit auf die Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 1. Liga in diesem Sommer. „Ich hoffe, dass alle begriffen haben, worum es geht. Wenn wir verlieren, sitzt uns Köln wieder bis auf einem Punkt im Nacken. Wenn wir gewinnen, haben wir einen riesigen Schritt Richtung Aufstiegsturnier gemacht“, sagt Berg.
Zumindest im Training sei aber zu erkennen gewesen, wie ernst sein Team das Spiel in Köln nimmt. Berg warnt aber auch: „Wenn wir in Köln nicht von Anfang bis Ende 100 Prozent geben, dann gibt es dort nichts zu holen. Wir sind nicht so stark, dass wir einen Sieg einfach verwalten können“, so Berg. Die Stärke der SGW ist der ausgeglichene und große Kader sowie das Tempospiel.
Besonders aufpassen müssen wird die SGW Rote Erde/Brambauer auf Kölns Topspieler Vlad Kapsa, der unzählige Spiele in der 1. Liga absolviert hat. „Für ihn werden wir uns etwas überlegen müssen. Er ist ein überragender Spieler“, warnt Carsten Berg.
Das Spiel wird ein großes Wiedersehen
Ansonsten ist die Begegnung in Köln ein Wiedersehen mit Bekannten. Trainiert werden die Rheinländer von Ilie Slavei, der schon für Hamm am Beckenrand stand. Außerdem kommen Irakli Tatishvili und Olaf Bispinghoff zum Einsatz, die schon beide für Rote Erde die Badehose schnürten - letzterer außerdem längere Zeit für den SV Brambauer.
Verzichten müssen werden die Kölner jedoch auf Routinier Dirk van der Logt, der nach einem Totalverweis im letzten Spiel gesperrt ist. Bei der SGW fehlt Björn Kohle aus beruflichen Gründen. Ihn ersetzt der junge Justus Theismann.
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