Mit ehrlicher Arbeit weiter Spitze
18.09.2011 | 19:52 Uhr 2011-09-18T19:52:37+0200
Lünen.Der Lüner SV hat den Angriff auf die Tabellenführung der Bezirksliga erfolgreich abgewehrt. Mit einem 2:1 gegen den Zweiten Kaiserau bleiben die Rot-Weißen das Maß der Dinge in der Liga.
Lüner SV - SuS Kaiserau 2:1 (1:0). Es war nicht unbedingt fußballerische Feinkost, die die momentan verwöhnten LSV-Fans zu sehen bekamen. „Man hat es den Spielern angemerkt, dass sie verkrampft waren“, so Interimscoach Hasan Kayabasi, der Trainer Christian Hampel vertrat. Dazu präsentierten sich die vom Lüner und ehemaligen LSVer Bernd Schawohl gecoachten Gäste als erwartet schwerer Gegner.
16 Minuten mussten die lediglich 100 Zuschauer in der Schwansbeller Kampfbahn auf die erste Torchance warten – und diese brachte auch gleich das 1:0 für den LSV. Eine Flanke von Kumac köpfte der stark aufspielende Berro vor das gegnerische Tor: LSV-Goalgetter Samir Zulfic hatte wieder mal den richtigen Torriecher und schob ein.
Ungewohnt viele Fehlpässe im Spielaufbau waren beim Lüner SV zu sehen. So entstanden auch die Großchancen der Gäste in den Minuten 21., 23. und 40., die aber alle fast fahrlässig vergeben wurden. Nicht zuletzt deswegen befand Schawohl, dass es ein ausgeglichenes Spiel war.
Die gleiche Reihenfolge der Beteiligten des 1:0 dann beim 2:0 (49.). Dribbling von Kumac, Pass auf Berro, der aus 17 Metern abzog. Der Abklatscher des SuS-Torwart landete beim wieder perfekt stehenden Zulfic, der locker einschob. Der LSV vergab weitere Chancen zur Vorentscheidung, dazu kam in Halbzeit zwei spielerisch nur sehr wenig von den ansonsten gut stehenden Gästen. Der LSV gefiel vor allem mit kämpferischer, ehrlicher Fußballarbeit. Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt jedenfalls mehr als in Ordnung.
Leichte Aufregung dann nach dem 2:1 (80.), als ein Pass in die Tiefe die LSV-Abwehr ausgehebelt hatte. Die Lüner verwalteten clever, Kaiserau hatte nichts mehr zuzusetzen. „Das hätte in die Hose gehen können. Viele Spieler sind unter ihren Möglichkeiten geblieben. Auch haben wir unsere Chancen zu wenig genutzt. Aber heute zählen einfach die drei Punkte, die wir für den Trainer geholt haben“, so Kayabasi.
LSV: Kascha, Klaschik, Gü. Kurt, Kaya, Wersing, Berro, Lindner (89. Gö. Kurt), Zulfic, Kumac (70. Büyükdere), Herder, Wolff.
Tore: 1:0 Zulfic (16.), 2:0 Zulfic (49.), 2:1 (80
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