Mennes-Brüder hatten alles im Griff
16.02.2010 | 22:42 Uhr 2010-02-16T22:42:00+01002. Bundesliga: SC Solingen - SV Brambauer 7:10 (1:3, 2:1, 3:3, 1:3). „Es war das erwartete eins-gegen-eins”, befand SVB-Coach Norbert Siemund nach dem Spiel gegen die körperlich spielenden Solinger.
Das Erfolgsrezept des SV Brambauer an diesem Abend: Schnelle Konter über außen fahren und eine stabile Abwehr.
„Im Defensivbereich waren es die Mennes-Brüder, die alles im Griff hatten. Allen voran Marc Mennes. Wenn er dann mal vorne war, hat Daniel übernommen”, lobte Siemund das stark aufspielende Duo.
Aber bis zum Sieg musste man noch einigen Widrigkeiten trotzen: Nach gutem Start und drei Toren Führung ließ sich Dennis Adler auf einen Zweikampf ein, wehrte sich überhart, bekam dafür ein „Z”. Also musste Brambauer vier Minuten lang in Unterzahl spielen und fing sich ein Tor durch den dazugehörigen Fünfmeter. „Die Hinausstellung konnte man geben, aber es war nichts brutales”, schilderte Siemund das Foul. Der SVB kassierte in Unterzahl nur ein Tor und kontrollierte dann das Spiel wieder. Dann flog aber auch Cedric Aufdemkamp wegen Meckerns mit einer „Rolle raus”. Siemund war mit der Entscheidung nicht einverstanden: „Kann man geben, aber dann bei allen bitte. Vorher hatte ein Solinger permanent gemeckert.” Mit einer starken Teamleistung fuhren die Lüner letztendlich den verdienten Sieg nach Hause.
„Die Mannschaft hat grandios gekämpft und alles umgesetzt. In dieser Form brauchen wir vor keinem Angst zu haben. Auch ohne die gesperrten Dennis und Cedric schlagen wir Solingen im Rückspiel”, sagt Siemund im Hinblick auf das Spiel gegen den SC am 28. Februar.
SVB: Eschmann, Aufdemkamp (2), Wüller (3), M. Mennes, D. Mennes (1), J.-o. Hillebrand, A. Hillebrand, Reek, Siemund, Biermann (4), Grobelny.
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