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LSV wahrt mit 1:0 die Hoffnung auf den zweiten Platz

22.05.2011 | 19:57 Uhr
LSV wahrt mit 1:0 die Hoffnung auf den zweiten Platz
Akin Bayrakli (r.) und der Lüner SV siegten auch in Scharnhorst.

Fußball Bezirksliga 8: FV Scharnhorst - Lüner SV 0:1 (0:0). Nachdem Brackel gegen Holzwickede verlor und der LSV seine Hausaufgaben gegen Scharnhorst machte, sind die Lüner nur noch einen Punkt von einer möglichen Aufstiegsrunde entfernt.

Damit es überhaupt zu einer solchen kommen kann, müsste Rhynern in der NRW-Liga die Klasse halten. Dafür fehlen dem Team vor dem letzten Spieltag allerdings zwei Punkte auf das rettende Ufer. Sonst würde in der Landesliga kein Platz frei. Zum anderen müsste Brackel dann gleichfalls am letzten Spieltag gegen Südkirchen patzen, damit der LSV mit einem Sieg beim VfL Kamen den zweiten Platz erobern kann.

Insgesamt ein Szenario, das wohl eher als unwahrscheinlich bezeichnet werden dürfte. Deshalb zeigt sich LSV-Coach Christian Hampel auch völlig entspannt zum Thema Zweiter Platz/Aufstiegsrunde: „Wir machen einfach unserer Aufgaben, alles andere liegt nicht nicht in unserer Hand. Für mich war heute das Wichtigste, dass wir das beste Rückrundenteam sind. Mit vier Punkten mehr als Holzwickede ist das schon eine tolle Leistung.“

Hampel bleibt erst
einmal völlig gelassen

Zum 1:0 gegen Scharnhorst äußerte sich der zuletzt erfolgsverwöhnte Coach – neun Siege in Folge – wie folgt. „Das Tor von Joachim Coers war eine schöne Einzelleistung“, so Hampel. Coers Linksschuss landete genau im Eck (78.). Der Sieg war laut Coach zudem hochverdient, die Rot-Weißen hätten schon früher führen können. Alleine Torjäger Samir Zulfic versiebte drei Hundertprozentige. Umso zuverlässiger präsentierte sich die LSV-Defensive, kaum eine Chance ließ man zu.

Eine Schocksekunde gab es auf dem gegnerischen Aschenplatz, als Zulfic mit dem Gästekeeper zusammenstieß. Der Torwart verschluckte seine eigene Zunge und musste zehn Minuten lang von Rettungskräften behandelt werden. „Das ist aber Gott sei Dank gut ausgegangen“, so Hampel.

Holger Schmälzger

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