LSV-Teams empfangen die Spitzenreiter
18.02.2010 | 17:31 Uhr 2010-02-18T17:31:00+0100Landesliga 6, Herren: Lüner SV - SV Bayer Wuppertal III (Sa., 15 Uhr, Rundsporthalle). Es ist das einzige Heimspiel der LSV-Herren in der Rückrunde und es ist die letzte Partie auf dem heimischen Parkett der Rundsporthalle für einen lange Zeit
Bekanntlich wird die Halle energetisch saniert und steht für schätzungsweise elf Monate nicht zur Verfügung.
Tabelle
4. Lüner SV 15 31:27 14:16
1. SV Bayer III 15 44:8 28:2
Aber nicht nur deshalb möchte LSV-Coach Andreas Josch den heimischen Fans einen ordentliche und packende Partie bieten. „Im Hinspiel wurden wir richtiggehend verprügelt und auseinander genommen”, möchte der Coach dieses Mal mit fast kompletten Kader – nur Timo Thalken fällt mit Mandelentzündung aus – dem Ligaprimus länger Paroli bieten. „Ich hoffe die Zuschauer bekommen mehr als drei Sätze zu sehen”, so Josch. Bisher gab Wuppertal erst acht Sätze in 15 Spielen ab.
Josch glaubt dabei nicht, dass Bayer aufgrund des schon perfekten Aufstiegs leichter zu schlagen sei. „Die können locker aufspielen, dann macht man meist weniger Fehler. Aufpassen müssen wir auf die gefährlichen Aufschläge”, warnt Josch vor dem jungen und dynamischen Team, deren Akteure teilweise auch in der Regionalliga spielen. Deshalb stehen auch Annahmen und Aufbau im Mittelpunkt der letzten Trainingseinheit.
Landesliga 6, Damen: SG Sendenhorst - Lüner SV (Sa., 15 Uhr, Rundsporthalle). Unverhofft kommen die Damen auch noch zu einem Heimspiel in der Rundsporthalle, Sendenhorst trat aufgrund von Hallenproblemen das Heimrecht ab. „Im Normalfall haben wir keine Chance, wir wollen ein gutes Spiel abliefern, vielleicht einen Satz gewinnen”, sagt LSV-Coach Christoph Dörrich.
Tabelle
1. SG Sendenhorst 14 38:10 24:4
8. Lüner SV 13 16:32 6:20
Denn am Ende könnte dieser Satzgewinn entscheidend sein. In den anschließenden letzten beiden Spielen geht es gegen die direkten Konkurrenten Datteln und Bockum-Hövel um den Klassenverbleib.
So ist es am Samstag erst einmal wichtig, „unabhängig vom Ergebnis eine gute Leistung abzuliefern, um sich Selbstvertrauen für den Endspurt zu holen”, so Dörrich. Nachdem Jessica Karkowski in der letzten Partie fehlte, soll die Zuspielerin schnell wieder ins Stellungsspiel eingebunden werden. Lediglich hinter dem Einsatz von Libera Alex Hartmann steht noch ein Fragezeichen.
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