LSV macht sich das Leben nach starker erster Hälfte schwer
05.09.2010 | 19:18 Uhr 2010-09-05T19:18:00+0200
Derne/Lünen.Der LSV nimmt drei Punkte aus Derne mit. Am Ende mussten alle LSV-Anhänger aber noch mal zittern.
Fußball Bezirksliga: SuS Derne - Lüner SV 2:3 (0:3). Die erste Hälfte gehörte ganz klar den Gästen. LSV-Torwart Mike Piepenburg musste in 45 Minuten nicht einen Ball parieren. Der LSV dominierte die Partie und hätte schon früh in Führung gehen können, doch Wolff schoss nach drei Minuten drüber, Berro traf nach fünf Minuten das Lattenkreuz und Wills Ball landete nach neun Minuten in den Armen des Derner Schlussmannes.
Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe Kalip die Überlegenheit des LSV mit einem schönen Vollspannschuss ins rechte Eck belohnte. Nur zwei Minuten später erhöhte Mario Lindner auf 0:2, nachdem er eine gute Flanke von Ayden Will verwertete. Das 0:3 erzielte Hamza Berro, der nach 33 Minuten völlig frei vor dem gegnerischen Torwart auftauchte. Dernes Spielertrainer Adam Woitynek nahm schon nach 36 Minuten einen Doppelwechsel vor. Seine Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt völlig von der Rolle. Unverständlich, dass sich Woitynek noch von einem der Ausgewechselten beschimpfen lassen musste.
Kurz nach der Pause hatte Berro zwei weitere Großchancen, um sogar auf 0:4 zu erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl niemand am Plümersort damit gerechnet, dass es hier noch einmal spannend wird. LSV-Coach Christian Hampel beschwerte sich im Nachhinein, dass seine Elf nach einer ersten Hälfte, in der alles „fast zu 100% stimmte“, dann im zweiten Durchgang „zu selbstzufrieden“ war. So setzte sich aus dem Nichts Rafael Brosko gegen drei Mann durch und erzielte nach 63 Minuten den Anschlusstreffer. Zehn Minuten später fiel dann sogar das 2:3, als ein Derner Stürmer den Ball über Piepenburg spitzelt und mit dem Torwart zusammenprallte. Das Bein war ziemlich hoch, beschwerten sich die Lüner Anhänger im Nachhinein, doch der Schiedsrichter gab den Treffer. Piepenburg spielte mit „Turban“ weiter. Die Szene des Spiels dann in der Nachspielzeit: Erneut stand Piepenburg im Mittelpunkt, als er einen Derner im Strafraum zu Fall brachte. Der Schiedsrichter pfiff nicht, aus seiner Sicht war der Lüner Schlussmann am Ball.
Glück für den LSV, der sich das Leben selbst unnötig schwer machte, am Ende aber trotzdem drei Punkt mitnehmen durfte. Auf der Leistung der ersten Hälfte lässt sich in jedem Fall aufbauen.
12:44
Wer aufgrund von einzelnen Bildern Spielszenen beurteilen will hat eh keine Ahnung von der Materie. In sofern sind Fotos als Beweis sowiese in keinster Weise Aussagekräftig. Mehr sollte mein Kommentar gar nicht sagen.
Aber nächste mal schreibe ichs direkt und nicht als Subtext. Wird dem ein oder anderen beim Verständnis zu Gute kommen.
11:04
Dieser Derner Spieler hätte aber auch eine rote Karte bekommen müssen, nachdem er mehrmals uns Fans vom LSV den Mittelfinger gezeigt hatte. Das ist klar unsportliches Verhalten und hätte mit Rot geahndet werden müssen.
PS: Es gibt ja noch ein Rückspiel in Schwansbell.
10:46
gefährliches spiel vom lüner torwart der nichtmal in der nähe vom ball war und nur den spieler ins gesicht geschlagen hatte nachdem der ball schon über ihn drüber weg war der derner spieler wird wohl ne dicke narbe im gesicht behalten die fotos würde ich ja gerne mal sehen
09:29
Und das 2:3 war klar Gefährliches Spiel. Ich habe auch Fotos.
07:29
Das war ein ganz klarer elfmeter für derne das haben uns sogar die leute von der Presse mitgeteilt sie haben es sogar als nachweis fotografiert .