Lindner: Fast gar nicht dabei...
20.09.2010 | 18:22 Uhr 2010-09-20T18:22:00+0200Lünen.Mario Lindner war am Sonntag der überragende Spieler des Fußball-Bezirksligisten Lüner SV, der in Unterzahl das Spiel in Husen Kurl noch drehte und als 2:1-Sieger vom Platz ging.
„Dabei hätte Mario um ein Haar gar nicht spielen können“, berichtete Trainer Christian Hampel. Denn Lindner hatte tagelang mit einer Erkältung flach gelegen. „Allein wegen des Umstands, dass er keine Antibiotika genommen hat, haben wir den Einsatz überhaupt gewagt“, sagte Hampel in der Nachbetrachtung.
Lindner war es, der nach dem Platzverweis für Hamsa Berro die Mannschaft mitriss. „Das war das Positive an dem Spiel. Dass sich die Mannschaft trotz eines Rückstands befreit hat. Denn in der ersten Halbzeit haben wir viel zu kompliziert und zu wenig engagiert gespielt.“
Auf Berro warten
sechs Wochen Sperre
Schon die Platzverhältnisse haben es ja kaum zugelassen, dass man mit spielerischen Mitteln zum Erfolg hätte kommen können“, so Hampel.
Berro, der mit Asche nach seinem Gegner warf und deswegen völlig zurecht die rote Karte sah, hat seine LSV-Kollegen schon zu zweiten Mal in dieser Saison durch sein Verhalten geschwächt. Hampel ging auf das Ärgernis nicht weiter ein, er rechnet damit, „dass er jetzt sechs Wochen gesperrt wird“ - womit der Coach die Personalie sowieso erst einmal aus dem Kopf hat.
Nächsten Sonntag muss der LSV wieder auswärts ran, in Körne steht das nächste Derby mit einem Dortmunder Club auf dem Programm. „Dann müssen wir es schaffen, zum ersten Mal einen weiteren Sieg nachzulegen“, so Hampel. Dann könnte sich der LSV in den Kreis der Verfolger von Spitzenreiter SpVg Holzwickede einreihen.
07:52
Was heißt hier könnte sich der LSV in den Kreis der Verfolger von Spitzenreiter SpVg Holzwickede einreihen? Es wird der LSV in die Spitzengruppe eindringen, etwas anderes ist von dieser Mannschaft nicht zu erwarten!