Keine Experimente mehr beim BVB
10.02.2012 | 14:58 Uhr 2012-02-10T14:58:00+0100Lünen.Nächste Woche um diese Zeit dürfte die Anspannung beim BV Brambauer schon förmlich zu greifen sein. Startet der einzige heimische Westfalenligist am 19. Februar doch gleich mit dem prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell gegen Westfalia Wickede in die so wichtige zweite Saisonhälfte.
Im vorletzten Härtetest treten die Schwarz-Weiß-Roten Samstag um 15 Uhr beim Landesliga-Tabellenführer VfB Roxel an. Die Zeit des Experimentierens ist dabei endgültig vorbei. „Das sind jetzt die letzten Möglichkeiten die Mannschaft einzuspielen, deshalb schicken wir ein Team aufs Feld, welches auch das erste Spiel bestreiten könnte“, sagt Coach Marcus Reis.
Die intensiven letzten Trainingswochen haben aber auch beim BVB ihre Spuren hinterlassen. „Viele Akteure haben ein kleines Zipperlein. Der Boden ist einfach doch sehr hart. Aber bei den meisten Spielern sollte es am Samstag gehen“, so Reis, der sich aber auch über eine gute Nachricht freuen kann.
Der 26-jährige Bosnier Mijo Studenovic, zuletzt in der 3. Schweizer Liga aktiv und ehemaliger Nationalspieler, hat nun auch die Spielberechtigung für Meisterschaftsspiele erhalten. „Jede weitere Alternative ist natürlich gut für uns“, erklärt Reis zufrieden, der Studenovic auf fast allen Positionen in der Offensive und zudem auf der Sechs einsetzbar sieht. „Zuletzt war auch er zwar etwas angeschlagen und wir müssen ihn erst wieder auf Vordermann bringen, aber dann dürfte Mijo noch wertvoll für uns werden“, ist sich der Linienchef des BVB sicher.
Reis ist dann auch froh, wenn es am nächsten Wochenende wieder um Punkte geht: „Dann zählt es und die ganzen guten Ergebnisse im Vorfeld spielen überhaupt keine Rolle mehr.“ Gegner Westfalia Wickede und seinen alten Trainerkollegen Marko Schott erwartet Reis extrem motiviert: „Schließlich konnten sie gegen uns in den letzten Ligaspielen nicht so viel holen.“ Deshalb hofft der Coach die bisherige Schwäche auf fremden Plätzen (noch kein Zähler) gleich zum Rückrundenauftakt abstellen zu können. „Wollen wir in der Liga bleiben, sollten wir auswärts möglichst schnell beginnen zu punkten“, weiß auch Reis.
Obwohl der Brambauer Trainer Wickede bestens kennt, wird er am Sonntag wohl die Chancen nutzen und die Westfalia und deren Winterzugänge gegen Landesligist Mengede 08/20 noch einmal beobachten. Die Mengeder sind dann übrigens am Dienstag (19 Uhr) der letzte Testgegner des BVB.
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