Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Fußball-Bezirksliga

Kaum Chancen und keine Tore beim Abschied von der Asche

11.12.2011 | 19:31 Uhr
Kaum Chancen und keine Tore beim Abschied von der Asche
Auch in den Bodenkampf, hier mit Hamza Berro (in rot) und seinem Gegenspieler, ging es manchmal auf der matschigen Dortmunder Asche.

Lünen.Gerade in Durchgang eins war es Fußball der Marke „Zum Abgewöhnen“ und ohne Torchance. Doch Coach Christian Hampel war am Ende mit dem 0:0 seines Lüner SV gegen den SC Husen Kurl auf dem matschigen und seifigen Ascheplatz nicht zuletzt aufgrund der 1:2-Niederlage von Verfolger Brackel bei Phönix Eving versöhnt. Denn so überwintert der Lüner SV als Spitzenreiter der Bezirksliga 8.

Dazu zauberte eine weitere Tatsache ein kleines Schmunzeln in Hampels Gesicht. „Jetzt sind alle Spiele weg, was Asche betrifft.“ Der LSV trifft nämlich auswärts nach der Winterpause nur noch auf Teams, die ihre Heimspiele normalerweise auf grünem Belag austragen.

Elfmeter an Stürmer Zulfic nicht gegeben

Die beste Szene gegen Husen, bzw. den größten Aufreger, erlebten die zu dem Zeitpunkt durchgefrorenen Zuschauer in der Nachspielzeit, als LSV-Stürmer Samir Zulfic im Dortmunder Strafraum umgestoßen wurde. Der fällige Elfmeterpfiff blieb aus, weil der Schiedsrichter auf Handspiel von Zulfic entschied. Schwer zu sehen für den Unparteiischen, aber Zulfic hatte den Ball fast nur mit Brust und etwas Schulter mitgenommen.

Hampel macht diese Szene nicht zum Thema. „Ich war heute gar nicht überrascht. Man konnte fußballerisch nicht viel erwarten. Einzig in Halbzeit eins war mir das zu wenig Einsatz und Herzblut“, so Hampel, der seine Fußballschuhe am Ende in der Hand hielt. Er hätte im Ernstfall als Spieler zur Verfügung gestanden. Neun Akteure fehlten dem LSV an diesem Spieltag.

Der Spielverlauf war gegen Husen Kurl meist der gleiche. Die Dortmunder zerstörten das Spiel und nutzten den Freiraum des nicht gerade kleinlichen Schiris mit Zweikampfstärke aus. Der LSV hingegen wollte nach vorne spielen, schaffte es meist nicht gefährlich zu werden, einzig im zweiten Durchgang steigerten sich die Rot-Weißen und kamen so zu zwei kleinen Druckphasen: mit vielen Flanken, Ecken und einigen Strafraumszenen, aber ohne dicke Chancen.

Hampels gegenüber Jörg Lange konnte mit dem Punkt gegen den Favoriten naturgemäß gut leben. „Der Punkt war für uns verdient. Klar war der LSV tonangebend, aber wir wollten defensiv stehen und haben es gut verstanden den LSV vor viele Aufgaben zu stellen, die sie nicht lösen konnten.“

Holger Schmälzger

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6153516/create

Aktuelle Fotos und Videos
Sport am Wochenende
Bildgalerie
Fotostrecke
Derby in Oberaden
Bildgalerie
Fotostrecke
Aufstiegsjubel
Bildgalerie
Aufstiegsjubel beim LSV
Kreispokal Lüdinghausen
Bildgalerie
Finalspiel Wethmar gegen...
Aus dem Ressort
Aufgestiegen - abgeschossen
0:3 des Lüner SV
Im ersten Spiel nach dem Aufstieg lieferte der Lüner SV seinen zahlenden 140 Zuschauern eine Blamage. Mit 0:3 verlor der Meister gegen die abstiegsbedrohte ÖSG Viktoria - ein Ergebnis, das den Mitabstiegskonkurrenten der Dortmunder, Südkirchen und Bergkamen, wie eine Stinkbombe in der Nase liegen...
3:0 - Westfalia Wethmar bleibt an der Spitze
Fußball-Kreisliga
Knapp eine Stunde lang schien es, als würde sich Westfalia Wethmar im Meisterkampf die Zähne an Simon Willner ausbeißen. Der Keeper des SV Stockum hatte in einem äußerst einseitigen Spiel bis dahin bereits fünf hochkarätigste Chancen der Gäste vereitelt.
Text