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Josch will weiße Weste behalten - Damen im Derby-Fieber

21.01.2010 | 15:26 Uhr

Landesliga 6, Herren: Lüner SV - SG Suderwich (Sa., ca. 16 Uhr, Datteln). LSV-Trainer Andreas Josch gibt sich selbstbewusst und locker vor dem klassischem „Vier-Punkte-Spiel” gegen den Vorletzten der Liga.

LSV-Mittelangreifer Martin Lehnhoff packt seinen verletzten Finger wieder dick ein und kann für sein Team auflaufen.

„Wir können uns endlich von unten absetzen. Und ich bleibe dabei: Mit der Form aus dem letzten Spiel wird es jede Mannschaft der Liga schwer haben, gegen uns zu gewinnen",sagt Josch. So wollen die Lüner den Aufwind aus dem 3:0-Sieg gegen Grumme gleich mitnehmen. Das Hinspiel gegen Suderwich gewann die Josch-Truppe ebenfalls glatt mit 3:0.

Tabelle

6. Lüner SV 11 22:24 8:14

9. SG Suderwich 12 20:26 8:16

„Unser Ziel ist es, in der Rückrunde eine saubere Weste zu behalten. Das Team ist stärker als im letzten Jahr”, so Josch. Unter der Woche wurde wieder im taktischen Bereich gearbeitet. Das Stichwort dabei: „Läufer 6” – bei diesem System kann Zuspieler Lenard Exner auch seine Stärken im Angriff ausspielen.

Dass es wieder in die Ferne geht – der LSV hat in der Rückrunde nur ein Heimspiel – stört den LSV-Coach nicht. „Natürlich spielen wir lieber zuhause, aber wir sind auch auswärts stark”, so Josch. Fehlen am Samstag wird lediglich Daniel Holterbork. Martin Lehnhoff soll den Angriff wieder verstärken, seine angenähte Fingerkuppe wird wieder dick eingetaped.

Landesliga 6, Damen: Lüner SV - SuS Oberaden (Sa., 15 Uhr, Rundsporthalle). Derbyzeit in der Lüner Rundsporthalle: Dabei backt LSV-Coach Andreas Dörrich kleine Brötchen vor der Partie: „Oberaden gehört zum Spitzentrio, hat nur ein Spiel verloren. Um die zu schlagen müsste wirklich alles passen.”

Tabelle

7. Lüner SV 10 12:24 4:16

3. SuS Oberaden 9 24:13 16:2

Pia Becker, Außenspielerin des LSV, knickte im Training um und übernimmt am Samstag das Coaching.

Deshalb wollen sich die Lünerinnen, die erneut auf ihren Trainer (spielt selbst) verzichten müssen, erst einmal auf ihr eigenes Spiel konzentrieren. „Gegen Herten haben sie wohl ein gutes Spiel abgeliefert. Wenn sie diese Leistung wiederholen kann man zufrieden sein”, so Dörrich. Dabei können seine Damen erneut nicht in Bestbesetzung antreten: Pia Becker knickte in der Woche um, Maren Kühlmann hat Schmerzen im Handgelenk, eine Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Annika Dommermuth. Dafür verstärkt Sina Fröhlich das Team. Pia Becker wird wohl das Coaching übernehmen.

Holger Schmälzger

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