Josch-Team beim Duell der Fehlstarter
25.09.2009 | 15:31 Uhr 2009-09-25T15:31:00+0200Landesliga 6, Herren: Lüner SV - SVE Grumme (So., 17 Uhr, Gymnasium Altlünen). Im ersten Heimspiel der Saison will die Josch-Truppe nach zwei unglücklichen Niederlagen endlich den ersten Sieg einfahren.
Dabei dürften die Gäste aus Bochum das gleiche Ziel haben, auch sie wollen nach zwei knappen Pleiten das ersten Erfolgserlebnis verbuchen.
Das Duell der „Fehlstarter” der Liga sollte eigentlich am Samstag in der Rundturnhalle stattfinden, doch Grumme bat aufgrund von personellen Engpässen um eine Verlegung. Josch passte die Anfrage gut ins Konzept, Dennis Neßler und Martin Lennhoff hätten am Samstag gefehlt, können am Sonntag aber dabei sein. Froh ist Josch außerdem über die Rückkehr von Peter Panschischin, der in der letzten Partie schmerzlich vermisst wurde. „Er ist stark in der Annahme und kann das halbe Feld decken”, baut Josch auf die Qualitäten des Liberos.
Das große Manko der Rot-Weißen war in den ersten Begegnungen die Fehlerquote in den entscheidenden Satzphasen. „Das ist Erfahrungs- und Kopfsache. Man muss dem Gegner beim Stande von 23:23 mit einem Punkt einfach weh tun”, so Josch, der aber guter Dinge ist , dass seine Schützlinge am Sonntagabend endlich einen Sieg in den Händen halten werden. „Die Mannschaft wird nicht lockerlassen”, vertraut der LSV-Coach auf den Siegeswillen und die Kampfbereitschaft seines Teams.
Fraglich ist der Einsatz von Mittelblocker Marc Schmidt, der seine Oberschenkelzerrung immer noch nicht auskuriert hat.
Landesliga 6, Damen: Lüner SV - TuS Herten (So., ca. 17 Uhr, Schwerte). „Wir werden höchstwahrscheinlich verlieren”, gibt sich Coach Christoph Dörrich keinen Illusionen hin, gegen den Topfavoriten der Liga punkten zu können.
Dabei hat sich die personelle Lage etwas entspannt. Libera Sandra Kampmann und Julia Schulenberg kehren in den Kader zurück, Kirsten Grunemann hilft aus der Zweiten aus, dies war in den ersten beiden Spielen nicht erlaubt. Weiterhin schmerzlich vermisst wird Jana Becker (Wadenprobleme), außerdem befindet sich Kapitänin Alexandra Hartmann im Urlaub.
„Ich hoffe, wir schaffen es in den nächsten Wochen einmal in Bestbestzung anzutreten”, hofft der LSV-Coach, der auch mit dem Spielplan haderte. „Jetzt, da wir personell etwas besser bestückt sind, wartet der Topfavorit, den hätten wir lieber zu Beginn gehabt.”
Doch so ganz will sich Dörrich im Vorfeld nicht geschlagen geben: „Wir werden versuchen Herten zu ärgern und ein bis zwei Sätze zu gewinnen. Mein Hauptaugenmerk liegt aber darauf, das Zusammenspiel zu verbessern. Mal schauen, wie die Mädels meine Anweisungen umsetzen können”, so Dörrich.
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