Herren fegen Grumme vom Parkett - Damen ohne Trainer und Glück
17.01.2010 | 16:45 Uhr 2010-01-17T16:45:00+0100
Landesliga 6, Herren: SVE Grumme - Lüner SV 0:3 (13:25, 19:25, 18:25). Mit einem dicken Ausrufezeichen startete die Josch-Truppe in das Jahr 2010 und sammelte wichtige Punkte gegen den Abstieg.
Mit dem glatten und klaren Sieg glückte somit die Revanche, Grumme bezwang den LSV in eigener Halle mit 3:1 in der Hinrunde. Jetzt spielten die Rot-Weißen die Bochumer auf eigenem Parket schwindelig. „Fast hätten wir sie im ersten Satz einstellig gehalten. Das war eine starke Teamleistung, bei der ich Lenard Exner hervorheben muss, er war im Angriff und Block einfach super”, freute sich Trainer Andreas Josch, dass seine Prophezeiung – „2010 wird unser Jahr” – sich nach dem ersten Spiel zu bewahrheiten scheint.
Ein weiterer Garant für den Erfolg war die Rückkehr von Martin Lehnhoff, der LSV-Recke spielte mit dickem Tape an seiner linken Hand, um die wieder angenähte Fingerkuppe zu schützen.
Trainer Josch war nach dem Spiel absolut zufrieden: „So können wir eigentlich immer spielen. Die Gegner werden es schwer haben, uns in dieser Form zu schlagen.” Gleichzeitig warnt der LSV-Coach jedoch: „Wir haben mit dem Sieg jetzt noch nicht viel erreicht, weitere Siege müssen her.” Der LSV steht nun auf dem sechsten Platz und ist das erste von vier Teams, das acht Punkte auf dem Konto hat. Nächsten Samstag geht es gegen den direkten Konkurrenten Suderwich.
LSV: Exner, Schmidt, Lichnorowicz, Josch, Thalken, Neßler, Lehnhoff, Panschischin, Kohlbrecher.
Landesliga 6, Damen: TuS Herten - Lüner SV 3:1 (25:23, 25:16, 16:25, 27:25). Nur vier Punkte weniger hatten die LSV-Damen, die ohne ihren verhinderten Coach Christoph Dörrich auskommen mussten, in der Partie gesammelt. Trotzdem verlor man in Sätzen recht deutlich mit 1:3.
Dabei hatte man im vierten Satz noch die Chance, den Tie-Break zu erzwingen, doch der Satzball der Lünerinnen flog direkt per Angabe ins Netz. Letztlich fehlte das Glück, um den ersten und den vierten Satz zu gewinnen, dort hatten sich beide Teams „ein Kopf-an-Kopf-Rennen” geliefert, wie Mittelblockerin Jana Becker berichtete. „Im zweiten Satz hatten wir unseren typischen Einbruch”, so Becker weiter. Am Ende dieses Satzes holten die Lünerinnen auf, auch wenn es nur für 16 Punkte reichte, gab dies wieder Selbstvertrauen für den nächsten Satz. Hier wurde konsequent über die Schwachstelle des TuS – das Loch auf der Mittelposition sechs – gespielt. Am Ende fehlten dann ein einfach ein paar Punkte, um für eine Überraschung zu sorgen. Trotzdem gingen die LSV–Damen mit erhobenen Kopf vom Parkett, dem Tabellenvierten hatte man lange Zeit Paroli geboten. „Bis auf den zweiten Satz war es ein sehr gutes Spiel von uns. Die Annahme war super, Probleme gab es öfters im Zuspiel”, fasste Becker zusammen.
LSV: J. Becker, P. Becker, Karkowski, Engler, P. Becker, Hartmann, Kampmann, Kühlmann, So. Volle, Schmälzger.
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