Gold verpasst – Frantek jagt jetzt die Bronzemedaille
03.08.2010 | 20:54 Uhr 2010-08-03T20:54:00+0200
Lünen/Boras.Die Titelverteidigung gelang nicht: SV Lünen-Vorsitzender Franz-Josef „Frantek“ Richter verpasste mit der Cannstätter Mannschaft das Finale der FINA World Masters der Ü50-Wasserballer im schwedischen Boras.
Gegen das favorisierte Team der Santa Barbara Masters verlor Cannstatt gestern im Halbfinale mit 4:6. „Wir haben unsere Überzahlspiele einfach nicht genutzt“, so Richter nach dem Spiel. Insgesamt sei man gegen die zahlreichen ehemaligen Olympiateilnehmer der USA auf Augenhöhe gewesen. „Es war eine richtig harte Partie. Unser Torwart hatte eine Zerrung, auch das Fehlen von Frank Otto hat sich gegen diese bärenstarken Amis bemerkbar gemacht“, bilanzierte Richter. Wie in der Vorrunde war „Frantek“ erster Einwechselspieler, „fütterte von der rechten Seite die Kanoniere des Teams.“ Die Vorrunde hatte Cannstatt als Gruppenerster abgeschlossen. Zuerst waren die Deutschen mit souveränen Siegen gegen die Calgary Masters (17:8) und den russischen Vertreter der Gruppe A, Universant (12:9), gestartet. Gegen die starken Spanier Real Canoe lagen die Deutschen bereits mit 4:0 vorne. „Dann haben wir den Faden verloren“, so Richter. Sekunden vor Schluss stand es 5:4 für Real, ehe der letzte Wurf zum 5:5 ins Netz ging. Mit einem 12:8-Sieg gegen die Rio Masters hatte man den Gruppensieg.
Heute Abend (16 Uhr) geht es um Bronze erneut gegen Real, da die Spanier ihr Halbfinale gegen die Dynamo Masters deutlich verloren.
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