Genug Hintern in der Hose
14.04.2010 | 17:05 Uhr 2010-04-14T17:05:00+0200Zum Ausschluss der dritten Mannschaft beim Fußball-Westfalenligisten BV Brambauer.
Die Entscheidung des BV Brambauer, sich von den Spielern der dritten Mannschaft zu trennen, ist richtig und verdient Respekt. Die sportliche Führung des Fußball-Westfalenligisten konnte jetzt auch gar nicht mehr anders entscheiden.
Denn zum zweiten Mal in knapp zehn Tagen war ein Fußballspiel des BV Brambauer III Anlass für einen Polizei-Einsatz, da muss sich ein Verein Gedanken machen, denn so etwas kann kaum Zufall sein. Beide Male gab es am Rande der Partie Verletzte, wahrscheinlich drohen nicht nur Nachspiele vor Fußballgerichten, sondern auch noch vor Amtsgerichten in Sachen Straf- und Zivilrecht.
Für den BV Brambauer hat sich Dankwart Ruthenbeck von der sportlichen Leitung des Vereins für das Verhalten der dritten Mannschaft in aller Form entschuldigt. Das ist eine Geste, die der betroffenen Mannschaft leider nicht eingefallen ist.
Keiner hätte sie schließlich daran gehindert, intern ihre Konsequenzen zu ziehen, Rabauken vor die Kabinentür zu setzen und dies samt einer Entschuldigung der Öffentlichkeit mitzuteilen. Nichts dergleichen ist geschehen.
Meine erste Reaktion auf den Ausschluss des BVB III war: Endlich hat mal ein Verein genug Hintern in der Hose, so zu entscheiden.
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