Gegner eine Nummer zu groß
16.02.2010 | 15:19 Uhr 2010-02-16T15:19:00+0100Lünen. Eine Nummer zu groß waren die Gegnerinnen der Käthe-Kollwitz-Gesamtschülerinnen bei der Endrunde um die Regierungsbezirksmeisterschaft im Basketball.
Der im Vorfeld einzige schlagbare Gegner aus dem Siegener Raum, Internat Schloss Wittgenstein, war nicht angetreten. So galt es, sich gegen übermächtige Konkurrenz aus Bochum und Hagen achtbar zu schlagen.
Beide gegnerischen Schulmannschaften bestanden komplett aus Aktiven der Vereine TSV Hagen und Herner TC, beide in der Region bekannt für gute und leistungsorientierte Jugendarbeit. Zwei Spielerinnen des Theodor Heuss-Gymnasiums aus Hagen gehören sogar zur Bundesauswahl der besten 18 Spielerinnen des Jahrgangs 1996/97.
Im Spiel gegen das Bochumer Heinrich-von-Kleist-Gymnasium spielten die Lünerinnen eine gute Offense, waren aber in der Abwehr zu schwach. Mit 44:57 stand am Ende aber dennoch ein achtbares Ergebnis zu Buche.
Gegen Hagen steigerten sich die Kollwitz-Schülerinnen in der Verteidigung deutlich, ließen bedingt durch die ungewohnte Press-Deckung des Gegners aber viele Korbchancen ungenutzt. Gegen die auch körperlich überlegenen Gegner ging das Spiel deutlich mit 27:62 verloren.
Trotz der Niederlagen gegen diese übermächtigen Gegner war der dritte Platz im Regierungsbezirk der größte Erfolg, den Lüner Schulbasketballerinnen bisher verbuchen konnten. Hier macht sich die gute Kooperation der Kollwitz-Gesamtschule mit dem Verein Diakonie Gahmen und ihren Trainerinnen Diandra und Janina Cordbrüning bezahlt.
Dass diese Jugendarbeit auch beispielhaft für den Bereich der Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher ist, ist auch daran zu sehen, dass nur eine Spielerin keinen Migrationshintergrund hat. Im nächsten Jahr ist geplant, dass zwei Mädchen - und eine Jungenmannschaft der Kollwitz-Schule am Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia” teilnehmen.
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