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Bezirksliga - 3:0 gegen...

Eine Demonstation des Lüner SV

16.10.2011 | 19:52 Uhr
Eine Demonstation des Lüner SV

Lünen.Bestes Wetter, prima Stimmung, Rekordbesuch, tolle Leistung und ein 3:0 gegen die bis Sonntag noch ungeschlagene Mannschaft des Königsborner SV: Fußball-Bezirksligist Lüner SV ließ gestern nun wirklich keine Wünsche offen.

Die Mannschaft von Trainer Christian Hampel zeigte sich mit den Rückkehrern Eyüp Cosgun und Sascha Bauch von der ersten Sekunde an torhungrig, was wörtlich zu nehmen war. Denn schon nach zehn Sekunden zeigte der gut leitende Schiedsrichter Jendrik Münstermann aus Warstein auf den Punkt: Derwich hatte Eyüp Cosgun umgerempelt. Allerdings schoss Osman Kumac den Strafstoß dermaßen lahm und lässig, dass Königsborns Torwart Peter Hepke ihn aus seiner linken Ecke kratzen konnte.

Info
„Es hat gepasst“

Lüner SV - Königsborner SV 3:0 (2:0).

Lüner SV: Kascha; Wolff, Bauch, Kaya, Klaschik, Herder, Güney Kurt (82. Gökhan Kurt), Berro (68. Wersing), Kumac, Cosgun, Zulfic (75. Büyükdere).

Tore: 1:0 Wolff (8.), 2:0 Kumac (43.), 3:0 Eigentor Derwich (77.).

Zuschauer: 280 Zahlende.

Christian Hampel: Das war ein richtig starkes Spiel.

Sascha Bauch: Die Mannschaftsteile haben sehr gut harmoniert. Heute hat es gepasst.

Hepke verhinderte kurz darauf erneut das 1:0, als er einen Heber von Cosgun als solchen erkannte. Nach neun Minuten war aber auch Hepke, am Sonntag überragender Mann auf dem Platz, chancenlos: Nach einer Kumac-Ecke kam der Ball zu Bartosz Wolff, der ihn aus 20 Metern unter die Latte des königlichen Tores nagelte. Schon nach dieser kurzen Zeit durfte man feststellen, dass der Führungstreffer im Grunde überfällig war.

„Gegen diese Lüner Mannschaft kann man vielleicht was holen, wenn höchstens zwei Mann ausfallen. In unserer personellen Situation war das heute leider unmöglich“, sagte KSV-Trainer Markus Laußmann.

Immerhin spielte seine Mannschaft ab der 20. Minute ganz gut mit und zeigte individuelle Qualitäten, Krutzek köpfte nach Retzlaff-Flanke an die Latte (26.), viel mehr gab es für den Gast nicht zu notieren. Aber gegen den LSV-Abwehrverbund mit Bauch und Wolff werden sich auch andere noch vergeblich abmühen, wenn er so sicher wie gestern steht.

Nach etlichen Großchancen (Berro, Wolff, dreimal Cosgun) zeigte Osman Kumac, wie einfach es doch eigentlich ist: Er dribbelte sich auf der linken Seite durch den Strafraum und schoss einfach in die kurze Ecke. Das war nicht so spektakulär wie andere Dinge, die der LSV versuchte, aber enorm effektiv.

Aber der 62. Minute spielten die Gäste nach Gelb-Rot gegen Tobio in Unterzahl. Im Chancenhagel des LSV und in der Schau des KSV-Torwarts Hepke fiel aber nur noch ein Tor, das Derwich seinen Königsbornern in der 77. Minute nach Kumac-Ecke unglücklich selbst in die Maschen setzte. Das hatten die wackeren Gäste und ihre 50 Fans nun wirklich nicht verdient.

Carsten Rüßel

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