Ein Hierarchieproblem bringt Alstedde aus dem Tritt
12.10.2011 | 15:19 Uhr 2011-10-12T15:19:00+0200Lünen.Bereits in der letzten Serie lieferte BW Alstedde nach Aussage von Co-Trainer Thomas Audehm mit dem 0:3 in Ottmarsbocholt die schwächste Saisonleistung ab - in diesem Jahr wurde es im beschaulichen Münsterland noch schlechter.
Bereits zur Pause lagen die Blau-Weißen mit 0:5 im Hintertreffen. „Die Mannschaft hat ein klares Hierarchieproblem“, geht auf Audehm auf Ursachenforschung, „wir haben viele Spieler und jeder will etwas sagen. Mit diesem ganzen Gequatsche haben wir uns Sonntag völlig aus dem Tritt gebracht, erst als es 0:4 stand herrschte endlich Ruhe.“
Audehm warnt seine Schützlinge daher eindringlich die Schuld immer nur bei den übrigen Mitspielern zu suchen und endlich eine Einheit zu werden. „Dazu haben wir noch zwei Wochen Zeit, dann wartet das Derby in Wethmar und die werden anders als Ottmarsbocholt bei einem Pausenstand von 5:0 nicht aufhören Tore zu schießen.“
Westfalia Wethmar: Mehr als zufrieden können die Grün-Weißen mit dem letzten Spieltag sein. Neben dem eigenen 3:1-Sieg im Spitzenspiel patzte auch ein Teil der Konkurrenz, so dass Wethmar auf Rang zwei kletterte. „Wir haben uns die drei Punkte erarbeitet und dafür auch einiges investiert, deshalb ein großes Lob an das Team“, sagt Spielertrainer Alexander Lüggert, der endlich einmal auf den kompletten Kader zurückgreifen kann und somit in der glücklichen Lage ist, immer auf einigen Positionen rotieren zu können. Im heutigen Training müssen seine Schützlinge allerdings auf den Coach verzichten. Lüggert absolviert bei Horst Lutz in München aktuell seine Ausbildung zum lizenzierten Life-Kinetik-Trainer.
SuS Oberaden: Auch der SuS pirscht sich immer näher an die Spitze heran, zeigte auch beim 4:1 gegen Bezirksliga-Absteiger Heeren in guter Form. „Mit dieser Leistung haben wir nun ein richtiges Spitzenspiel heraufbeschworen“, freut sich Trainer Frank Lewandowski auf das Spitzenspiel mit Klassenprimus Massen am nächsten Wochenende. Eventuell auf einen Kurzeinsatz darf dann erstmals wieder Mike Rothe hoffen, der nach seiner Bänderverletzung und sechs Wochen Pause nun wieder ins Training eingestiegen ist. Ab sofort nicht mehr zum Kader gehört dagegen Dennis Schmidt, der aus beruflichen Gründen nach Köln zieht.
TuS Niederaden: Gut erholt kehrte Trainer Erik Sobol am Samstag aus Gran Canaria zurück. Die Erholung war auch einen Tag später trotz des 1:4 gegen Lünern noch nicht wieder verflogen : „Lünern war der bisher stärkste Gegner, daher mache ich unserer jungen Mannschaft auch keinen Vorwurf wegen der Niederlage.“ Einen weiteren Rückschlag musste der TuS aber in dieser Trainingswoche verkraften. Stammkeeper Sascha Südmeyer, der bereits Sonntag wegen Rückenproblemen von Ersatzmann Marcel Möller vertreten wurde, sprang die Kniescheibe heraus, eine Untersuchung im Krankenhaus folgte. „Sascha muss eine längere Pause einlegen, eventuell sogar operiert werden“, so Sobol.
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