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1. MITA-Cup des Lüner SV

Drews trifft mit dem Schlusspfiff

03.08.2011 | 21:30 Uhr
Drews trifft mit dem Schlusspfiff
Der BV Lünen (in rot) kämpfte, doch das Tor traf nur Nordkirchen.

Lünen.Am dritten Turniertag musste der BV Lünen zwar eine Niederlage hinnehmen, hat aber trotzdem gute Chancen auf das kleine Finale. Der VfB siegte durch einen Last-Minute-Treffer.

BV Lünen - FC Nordkirchen 0:1 (0:1). Der BV Lünen verlor das Spiel gegen die höherklassigen Nordkirchener nur knapp und ließ dabei mehrere gute Tormöglichkeiten ungenutzt.

Die dickste Chance für den BV Lünen vergab Marcel Schmale nach zehn Minuten. Von Bayraktar geschickt, stand Schmale allein vor dem gegnerischen Torwart, doch sein Schuss landete am Pfosten. Nachdem auch Bischofs Versuch nach zwanzig Minuten pariert wurde, setzte sich auf der anderen Seite Nordkirchens Wisse gegen zwei Mann durch und erzielte das einzige Tor des Spiels. Lünens wie üblich guter Torwart Bastian Wieling war in dieser Szene machtlos.

„Wir können mit dem Ergebnis leben. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Jetzt schielen wir auf das kleine Finale“, sagte Trainer Thomas Voigt nach der Partie.

TuS Niederaden - VfB Lünen 1:2 (0:0). Erst in letzter Sekunde wurde das Spiel zwischen Niederaden und dem VfB entschieden. Mit einem umstrittenen Treffer besorgte Sebastian Drews den Sieg für den VfB Lünen.

Anatoli Weissbrodt (r.) und Clemens Funke im Kampf um den Ball.

„Ich war genau auf der Höhe. Drews stand zwei Meter im Abseits“, regte sich Niederadens Coach Erik Sobol auf. Ansonsten konnte er seiner ersatzgeschwächten Mannschaft - erneut fehlten elf Leute - keinen Vorwurf machen: „Das war eine deutliche Steigerung zu vorgestern. Wir haben gekämpft bis zuletzt. Ich ziehen den Hut vor den Jungs.“

Erst zehn Minuten vor dem Ende hatte Matthias Klemt den VfB Lünen nach einer schönen Kombination über Steinhofer und Weissbrodt in Führung gebracht. Dennis Rautert konnte noch ausgleichen, bevor Drews mit dem Schlusspfiff für die Entscheidung sorgte.

VfB-Trainer Andreas Roch war mit dem Spiel seines Teams nicht zufrieden. „Gut waren heute zwei Dinge: Wir sind konditionell sehr gut drauf und haben diese Partie gewonnen. Spielerisch bin ich aber enttäuscht von meiner Mannschaft. Da ist noch viel Luft nach oben.“

Tim Müller

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