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Wasserball Verbandsliga

Doppelter Rückschlag für den SV Lünen

28.02.2010 | 14:42 Uhr

Lünen. Doppelter Rückschlag für den SV Lünen in der Wasserball-Verbandsliga. Durch zwei Niederlagen gegen Hohenlimburg und Derne sind die Play-Off-Chancen der Mannschaft um Trainer Jens Blomenkemper erheblich gesunken.

 SV Lünen - Hohenlimburger SV 7:10 (1:2, 2:4, 1:1, 3:3). Die Lüner machten durchaus ein gutes Spiel, mussten aber anerkennen, dass die Mannschaft aus dem Hagener Ortsteil am Samstag einfach besser spielte. „Die haben einen guten Mix aus jungen und alten Spielern, wobei die jungen zwei bis drei Jahre älter sind als meine Nachwuchsspieler. Dieser Vorteil an Erfahrung hat sich denn auch bemerkbar gemacht”, sagte Blomenkemper.

Wasserball Verbandsliga. Trainer Jens Blomenkemper bei einer Auszeit.

Sehr gut hielt der SV Lünen in den letzten beiden Vierteln mit, aber der Gast spielte in Kamen zu clever, um sich seinen kleinen Vorsprung noch nehmen zu lassen.

Das Tor war

wie vernagelt

SV Derne - SV Lünen 4:7 (1:1, 3:1, 2:0, 2:2). Im Grunde waren die Lüner hier gleichwertig, aber sie trafen manche falsche Entscheidung im Passspiel und vor dem Tor der Dortmunder. Obendrein wurden auch zwei Fünfmeter nicht ins Tor befördert, was man sich in einem solchen Schlüsselspiel besser auch nicht leistet.

„Dann kam auch noch Pech mit Würfen an die Unterkante der Latte hinzu. Wir müssen aber auch anerkennen, dass der Torwart der Derner hervorragend gehalten hat”, so Blomenkemper. „Das Tor war an diesem Sonntag wie vernagelt.”

SV Lünen: Slamener, Mowinkel, Kampmann (je 1 Tor gegen Hohenlimburg und Derne), Carsten Harder (gegen Hohenlimburg), Nal (gegen Derne), Stog, Max Harder, Stehler, Bell (je 1), Störmer (1 gg. Hohenlimburg), Götze (2 gg. Hohenlimburg), Serbrock (1/2), Borgschulze (1/0), Sagon.

Jetzt müssen alle

Spiele gewonnen werden

Der SV Lünen muss nun seine restlichen Partien gewinnen und darauf hoffen, dass sie die Konkurrenz die Punkte gegenseitig wegnimmt. „So positiv wir vor dem Wochenende gestimmt waren, so negativ müssen wir unsere Lage jetzt leider einschätzen”, sagte Jens Blomenkemper. Aber: Die Play-Offs sind noch drin.

Carsten Rüßel

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