Die kleine Stadtmeisterschaft startet
03.08.2012 | 15:12 Uhr 2012-08-03T15:12:00+0200
Lünen. Das überraschende Vorrunden-Aus gegen zwei Kreisligisten beim Vorbereitungsturnier in Kirchderne liegt Christian Hampel immer noch schwer im Magen. „Das war eine Blamage“, schimpft der Lüner SV-Coach und sieht seine Mannen nun in der Pflicht
Das überraschende Vorrunden-Aus gegen zwei Kreisligisten beim Vorbereitungsturnier in Kirchderne liegt Christian Hampel immer noch schwer im Magen. „Das war eine Blamage“, schimpft der Lüner SV-Coach und sieht seine Mannen nun in der Pflicht.
Schließlich startet bereits Sonntag der eigene MITA-Cup in Schwansbell, den man eigentlich auch als kleine Lüner Stadtmeisterschaft bezeichnen kann. Sind bis auf den BV Brambauer doch alle übrigen heimischen Teams am Ball. „Beim eigenen Turnier wollen wir es natürlich besser machen“, sagt Hampel und gibt zumindest zu, dass das Aus in Kirchderne besser in das Vorbereitungsprogramm passt: „Sonst wären Dienstag zwei Spiele gewesen und auch Mittwoch müssen wir ja auf jeden Fall ran. Das wäre dann etwas zu viel gewesen.“
Im Doppel-Einsatz sind die Lüner nämlich schon am Sonntag. Vor dem Turnierspiel gegen A-Ligist BW Alstedde (18 Uhr) wartet im Achtelfinale des Dortmunder Kreispokals um 15 Uhr im Stadion Schwansbell die hohe Hürde TuS Eving. Gegen den Westfalenligisten testeten die Hampel-Männer bereits exakt vor zwei Wochen und verloren mit 1:3. „Damals war die Partie aber völlig offen. Das ist für uns noch mal ein richtiger Gradmesser und macht sicherlich mehr Sinn als zuletzt gegen Derne oder Ay Yildiz auf Asche rumzulaufen“, erwartet Hampel erneut ein tolles Spiel.
Der Eintritt an allen Turniertagen beträgt jeweils drei Euro (ermäßigt zwei).
Möglich ist auch der Erwerb einer kompletten Turnierkarte für 10 Euro.
Die Spiele gehen über 2x40 Minuten und finden in der Vorrunde nur auf Kunstrasen statt.
Insgesamt geht es um 1.800 Euro Preisgeld. Allein der Sieger darf sich über 800 Euro freuen, der Zweitplatzierte noch über 500 Euro. Pokale gibt es neben Platz eins auch für den besten Torschützen, Torwart und Spieler.
Der LSV legt zu diesem Turnier ein MITA-Cup-Heft auf. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick übernommen.
Verzichten müssen die Rot-Weißen auf Wersing, Piepenburg, Kurt, Kuhne und Bauch, dessen Knorpelschaden im Knie am Montag operativ behoben werden soll. Dabei ist dagegen der neue Brasilianer Rodrigo Martins. „Er wird definitiv spielen, ist aber längst noch nicht fit. Deshalb erwarte ich keine Wunderdinge“, sagt der LSV-Linienchef.
Den MITA-Cup eröffnen offiziell um 12 Uhr der TuS Niederaden und SV Preußen. „Am letzten Wochenende haben wir die Preußen geschlagen und würden es auch jetzt gerne wieder tun. Hinter dem LSV möchte ich in unserer Gruppe nämlich schon gerne Zweiter werden und die Endrunde erreichen“, sagt TuS-Trainer Erik Sobol selbstbewusst.
Direkt aus dem Trainingslager
Im Anschluss trifft um 14 Uhr der VfB Lünen auf den in dieser Vorbereitung noch sieglosen BV Lünen. Zwei Stunden später startet Westfalia Wethmar als Favorit der Gruppe B gegen die SG Gahmen in das Turnier. Allerdings dürften die Grün-Weißen mächtig schwere Beine haben, kommen sie doch direkt aus dem Trainingslager im Sauerland nach Schwansbell.
„Zum Abschluss des ersten Tages müssen wir uns dann irgendwie noch gegen Alstedde durchwursteln. Denn auch vom Kopf her ist es nicht einfach, wenn nur eine Stunde nach dem Spiel gegen Westfalenligist Eving mit Alstedde ein A--Ligist wartet“, sagt Hampel. Um noch frische Kräfte nachlegen zu können, nimmt der LSV einige Spieler aus der B-Liga-Reserve in den Kader. „Wir freuen uns auf das Turnier und viele Spiele gegen gute Teams“, sagt Alsteddes Co-Trainer Thomas Audehm. Der BWA kann fast in Bestbesetzung antreten. Torjäger Martin Balcer gehört dazu nicht mehr. „Verletzungsbedingt wird er seine Zelte bei uns wohl komplett abbrechen“ bedauert Audehm.
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