Die erste Phase fiel durchwachsen aus
21.07.2010 | 18:33 Uhr 2010-07-21T18:33:00+0200
Lünen.Die Hälfte der Vorbereitung ist bei den meisten Fußballvereinen um. Beim Landesliga-Absteiger Lüner SV muss der neue Trainer Christian Hampel eine durchwachsene Zwischenbilanz ziehen.
„Die Spieler, die da sind, arbeiten hart, wir machen Fortschritte“, sagt der 40-jährige Hampel. Vor allem die Abwehrformation nehme Formen an: „Ich möchte auf jeden Fall mit einer Viererkette spielen lassen, die entsprechenden taktischen Übungen sind schon ganz gut verlaufen“, so der Inhaber der C-Lizenz. Nach vorne will der neue LSV variabel spielen.
Welche Varianten der Lüner SV künftig anbieten kann, hängt davon ab, wie die Mannschaft zusammen wächst. „Das ist in diesen Tagen leider der kritische Punkt“, sagt Christian Hampel. Die Kurt-Brüder Güney und Gökhan (vom VfB Lünen) wurden noch gar nicht gesichtet, was den Coach wundert: „Beide kommen aus einer tieferen Liga in einen neuen Verein. Wenn ich so einen Schritt mit Ambitionen plane, dann fahre ich nicht mitten in der Vorbereitung drei Wochen in den Urlaub...“
Wenn jemand mal eine Woche verreise, müsse man im Amateursport damit leben können, aber so gehe es nun nicht, meint Hampel. Immerhin kommt Stürmer Samir Zulfic rechtzeitig zum Trainingslager am Wochenende aus Bosnien angereist.
Pokalspiel am Ende
des Trainingslagers
Das Trainingslager findet in Hennef bei Siegburg statt. Gut möglich, dass zwei Spieler dabei außen vor bleiben, die unentschuldigt beim Training gefehlt haben. Hampel wird’s ihnen bald mitteilen. Fehlen wird auch Akin Bayrakli, der beruflich verhindert ist.
Von Freitag bis Sonntag Mittag wird in Hennef trainiert, am Ende der Maßnahme wartet dann die zweite Pokalrunde auf Kreisebene beim TV Brechten. „Leider haben die sich nicht darauf eingelassen, dass Spiel in den späten Nachmittag zu verlesen“, ärgert sich Hampel etwas über den B-Ligisten.
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